Damit das WLAN daheim überall dort funktioniert, wo man es haben möchte, gibt es einige Faktoren zu bedenken: Wie viele Personen leben in einem Haushalt, wie groß ist die Wohnfläche, welche Anwendungen möchte man verwenden? Wie man am besten strategisch überlegt, welchen Router und welches Zubehör man wo benötigt, um eine optimale WLAN-Versorgung zu erreichen, erklären wir hier. Außerdem gibt es hilfreiche Tipps, um sein WLAN daheim zu optimieren und mit Smart Home zu vernetzen.

1. Wie viele Personen nutzen das WLAN daheim?

Je mehr Nutzer gleichzeitig das WLAN daheim nutzen und Datenverkehr generieren, desto wichtiger ist die Wahl eines passenden Routers. Bei drei und mehr Nutzern ist beispielsweise das Feature Beamforming beim Router sehr nützlich wie es der 1&1 HomeServer Speed+ beherrscht (FRITZ!Box  7590).

So können alle Endgeräte mit optimaler Bandbreite versorgt werden. Mehr zu den unterschiedlichen 1&1 Routern und welches Modell für welchen Nutzer geeignet ist, können Sie im 1&1 Magazin nachlesen.

2. Möchten Sie Videos in HD-Qualität streamen oder digitales Fernsehen per WLAN nutzen?

Um die hohe Datenlast bei Videostreaming und IPTV zu verarbeiten, insbesondere auch bei mehreren Empfangsstellen, ist ebenfalls ein performanter Router von Vorteil. Wenn Sie also IPTV nutzen möchten, ist auch hier ein Router mit Beamforming die richtige Wahl.

 

 

3. Wie groß ist die Wohnfläche, die mit WLAN abgedeckt werden soll?

Wenn Ihre Wohnung und die zu überbrückenden Entfernungen groß sind, ist der Einsatz eines Repeaters sinnvoll.

 

Ein Repeater erweitert das vorhandene Funknetz, indem er das Signal des Routers aufnimmt und weiterleitet. Ein Repeater macht also auf jeden Fall Sinn, wenn Sie das Signal zum Beispiel innerhalb Ihrer Wohnung um ein paar Zimmer erweitern wollen und keine größeren baulichen Hindernisse wie Betonwände oder –decken im Weg sind.

 

In einer besonders großen Wohnung könnte man auch zwei oder drei Repeater einsetzen. Einen Repeater steckt man einfach in eine freie Steckdose am Rande des Empfangsbereichs und verbindet ihn per WPS-Taste.

4. Wie viele Wohnetagen sollen mit WLAN versorgt werden?

smarthomeZum Überbrücken von Etagen werden ebenfalls Repeater empfohlen. Je mehr Etagen, umso performanter sollte der Repeater sein. Wann der Einsatz eines Repeaters oder eines Powerline-Adpaters Sinn macht, erklären wir hier. Powerline-Adapter geben das WLAN-Signal über das Stromnetz weiter.

5. Wie ist das eigene Wohngebiet strukturiert?

In Umgebungen mit vielen benachbarten WLAN-Funknetzen wie beispielsweise in dicht besiedelten Gebieten oder bei Mehrfamilienhäusern, können sich die WLAN-Funknetze gegenseitig stören.

 

Wenn Ihr Router ein Dualband-Router ist, der über intelligentes WLAN-ac verfügt, kann er in beiden Funkfrequenzen 2,4 GHz und 5 GHz funken. Das Aufteilen der Übertragungsfrequenzen an sich hat den großen Vorteil, dass mehr benachbarte WLANs gleichzeitig funken können, ohne sich zu stören. Bei den 1&1 HomeServern kann eine automatische Funkkanalanpassung eingestellt werden.

 

Zusätzlich kann durch einen passenden Repeater mit Beamforming wie dem 1&1 Repeater (FRITZ!Repeater 3000) die WLAN-Versorgung vor Ort zielgerichtet verbessert werden.

6. Möchten Sie kabelgebundene LAN-Geräte wie z.B. Smart-TV oder PC ohne WLAN-Funktion in Ihr Heimnetz einbinden?

Hier ist es wichtig darauf zu achten,wie viele hochbitratige LAN-Anschlüsse der ausgewählte Router hat. Der 1&1 HomeServer (FRITZ!Box 7520) verfügt beispielsweise über 2 hochbitratige LAN-Ports.

Tipps für besseres WLAN

Um eine optimale WLAN-Versorgung daheim zu erreichen,sind also ein passender Router und beispielsweise Repeater essentiell, um das Signal überall dorthin zu verstärken, wo man es haben möchte. Weitere detaillierte Tipps für besseres WLAN beispielsweise zur Position des Routers, oder warum WLAN-Mesh so wichtig ist, haben wir bereits im 1&1 Magazin zusammengefasst.

 

 

Das Zuhause smart vernetzen

Wohnraumtemperatur im Urlaub regulieren

Mit dem FritzDECT 301 Heizkörperregler lässt sich komfortabel die Heizung steuern. Es lassen sich für den Heizkörperregler verschiedene Zeitpläne erstellen, sodass an festgelegten Tagen zu bestimmten Uhrzeiten immer die ideale Wohlfühltemperatur geboten wird.

Wer überstürzt in den Urlaub aufbricht, vergisst jedoch gerne mal den Heizkörperregler runterzudrehen. Das führt zu unnötig hohen Temperaturen und daraus resultierenden Kosten. Mit der MyFRITZ!App lässt sich die Temperatur auch im Urlaub für die verschiedenen Räume der Wohnung festlegen. Gehen Sie in der App auf den Reiter „Smart Home“ und wählen Sie dort die Heizkörperregler aus.

Wenn die Temperatur beispielsweise noch auf 21°C steht, lässt sich die Heizung in der App auf einen moderateren Wert herunterregeln. Am Tag der Heimreise kann die Temperatur wieder erhöht werden, damit Sie bei Ihrer Ankunft eine warme Wohnung vorfinden.

Elektrische Geräte aus der Ferne steuern

Mit FRITZ!DECT 200 Steckdose und FRITZ!DECT 210 Außen-Steckdose (WLAN für den Garten) lässt sich das Smart Home mit intelligenten Steckdosen ausstatten. Diese können nach der Einrichtung komfortabel über den PC oder das Smartphone gesteuert werden. In der MyFRITZ!App können Sie die smarten Steckdosen zudem aus der Ferne schalten, um die angeschlossenen Geräte ein- oder auszuschalten.

Die Steckdose zeigt auch den Stromverbrauch an, sodass sich sofort erkennen lässt, falls vergessen wurde ein Gerät vor dem Urlaub auszuschalten. Wenn Lampen an eine FRITZ!DECT-Steckdose angeschlossen sind, können diese aus der Ferne eingeschaltet werden, um eine bewohnte Wohnung zu simulieren und Einbrecher abzuschrecken. Einfacher geht es, wenn ein Zeitplan für die Lampen erstellt wird, sodass diese im Urlaub automatisch zu bestimmten Zeiten ein- und ausgeschaltet werden.