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Samsung hat auf dem Unpacked Event im August zwei neue Smartwatches vorgestellt. Die Galaxy Watch4 (40/44 mm) und Galaxy Watch4 Classic (42/46 mm) starten je nach Größe preislich ab 269 und 299 Euro bzw. 369 und 399 Euro. Der Aufpreis für ein LTE-Modell beläuft sich auf rund 50 Euro. Die verfügbaren Farben unterscheiden sich je nach Modell oder Konnektivitätsvariante. Wahlweise stehen Schwarz, Silber, Roségold und Grün zur Auswahl. Uns stand zum Testzeitpunkt eine Galaxy Watch4 als 44-Millimeter-Ausführung ohne LTE zur Verfügung.

Design und Display der Galaxy Watch4

 

Der südkoreanische Hersteller setzt bei der Galaxy Watch4 auf ein sportliches Design ohne Auffälligkeiten. Das kreisrunde Gehäuse ist gegenüber dem Vorgängermodell, der Galaxy Watch3, mit 9,8 mm Dicke in diesem Jahr knapp einen Millimeter schmaler. Dadurch sitzt die Smartwatch angenehmer am Handgelenk, wirkt weniger klobig und ist deutlich leichter — Samsung gibt ein Gewicht von 30 Gramm an. Des Weiteren ist die Watch4 dem Datenblatt zufolge wasserdicht bis zu 5 ATM und zusätzlich IP68-zertifiziert. Wichtig ist, dass sich die Schutzangaben auf klares Süßwasser und nicht etwa auf Salzwasser beziehen.

 

Das Super-AMOLED-Display hat eine Größe von 1,4 Zoll, löst mit 450 x 450 Pixeln auf und ist durch Corning Gorilla Glass DX abgedeckt. Anders als bei der Galaxy Watch4 Classic kommt im normalen Modell der Watch4 keine drehbare Lünette zum Einsatz. Stattdessen setzt das Unternehmen auf einen berührungssensitiven Displayrand, über den sich die Smartwatch – natürlich zusätzlich zum Touchscreen – bedienen lässt. Oftmals kam es diesbezüglich zu Problemen bei der Navigation, da der schmale Randbereich schnell verfehlt wird. Die Bedienung durch Streichen auf dem Display ist im Falle der Watch4 komfortabler und zuverlässiger. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist die Lesbarkeit des Displays aufgrund der automatischen Helligkeitsregelung nur minimal eingeschränkt. Die Verarbeitung der Uhr und des mitgelieferten Silikon-Armbands wirkt hochwertig und dank eines überarbeiteten Armband-Verschlusses auch angenehmer zu tragen.

 

Einrichtung und Ausstattung

 

Die Einrichtung erfordert die Installation der Galaxy-Wearable-App sowie eines zusätzlichen Plug-ins. Ein Samsung- und Google-Konto ist für die Nutzung optional, allerdings ermöglichen die Konten die Funktionsfähigkeit bestimmter Features und die Installation zusätzlicher Apps auf der Uhr. Nach der Einrichtungsphase und einer kurzen Anleitung zur Navigation ist die Watch4 dann auch einsatzbereit. Die Benutzerfreundlichkeit und Reaktionsgeschwindigkeit der Uhr sind bereits nach wenigen Minuten Nutzung spürbar.

 

Im Inneren der Galaxy Watch4 (Classic) arbeitet der Samsung-Prozessor Exynos W920, ein Zweikern-Chip mit 1,18 Gigahertz. Der Prozessor ist gepaart mit 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte Massenspeicher. Damit können auf der Watch4 doppelt so viele Anwendungen, Songs oder Bilder gespeichert werden als auf der Galaxy Watch3. Neben Wi-Fi 5 und Bluetooth 5 beherrscht die Galaxy Watch4 noch NFC für kontaktloses Bezahlen sowie die Ortungsdienste GPS, Glonass, Beidou und Galileo.

 

Der koreanische Hersteller hat neben einigen neuen Funktionen auch eine frische Software mit der Galaxy-Watch4-Reihe eingeführt. Als Betriebssystem kommt nun Wear OS powered by Samsung zum Einsatz. Das bedeutet, dass bestimmte Anwendungen aus dem Google Play Store nun auf der Uhr genutzt werden können – zum Beispiel auch Google Pay. Neben Samsung Pay bietet die Watch4 nun einen alternativen Bezahldienst von Google an, der jedoch nicht mit einem PayPal-Account verknüpft werden kann (nur normale Kreditkarten). Die Vorteile des Zugriffs auf den Google Play Store spiegeln sich in sämtlichen Bereichen der Funktionalität wider. Die Watch4-Reihe besitzt eine größere Auswahl an Zifferblättern von Drittanbietern und kann zusätzlich ausgewählte Play Store Apps ausführen.

Sensoren und Features

 

Neben der Blutdruckmessung und EKG-Funktion ist seit diesem Jahr eine weitere Gesundheitsfunktion auf der Watch4 nutzbar, welche die Körperzusammensetzung ermittelt. Dank eines neuen BioActive-Sensors lassen sich Daten wie etwa die Fettmasse, das Knochengewicht oder das Wasser im Körper in Echtzeit erfassen. Die einzige Voraussetzung für das Messen der eigenen Körperzusammensetzung ist die Kenntnis über das eigene Gewicht. Im Vergleich mit zwei unterschiedlichen Körperwaagen wies die Messung der Watch4 im Test nur minimale Differenzen hinsichtlich der Körperzusammensetzung auf. Neben EKG, Blutdruckmessung und der Körperzusammensetzung bietet die Uhr einen Pulsmesser inklusive SpO2-Unterstützung, Höhenmesser, Umgebungslichtsensor, Gyroskop, Barometer und einen Lage- und Bewegungssensor, der Stürze erkennen und daraufhin Notfallkontakte benachrichtigen kann.

Akku und Aufladen

 

Die Galaxy Watch4 ist ausgestattet mit einem 361-Milliamperestunden-Akku, der laut Aussage des Herstellers bis zu 40 Stunden Laufzeit bieten soll. Diese Angabe ist realistisch, solange Features wie die kontinuierliche Pulsmessung oder das Always-On-Display ausgeschaltet sind. Das Aufladen funktioniert über eine im Lieferumfang enthaltene Ladestation, einen Qi-Wireless-Charger oder per Reverse Wireless Charging eines kompatiblen Smartphones, wie etwa dem Galaxy Z Flip3 5G.

Einschätzung

 

Insgesamt hat die Galaxy Watch4 einen überwiegend positiven Ersteindruck gemacht. Die Verarbeitung der Uhr und des Armbands ist hochwertig. Die Bedienung über den berührungssensitiven Displayrand führt manchmal zu Komplikationen, das restliche Bedienungskonzept wirkt hingegen äußerst stimmig. Die Voraussetzung eines Samsung-Kontos für bestimmte Funktionen kann bei Kunden einer anderen Smartphone-Marke zu Schwierigkeiten führen, demnach kommen nur Samsung-Fans voll auf ihre Kosten. Die Software und das Design sind die größten Stärken der Samsung-Smartwatch.

Viel Smartphone für wenig Geld – diese Plattitüde passt zu den anstehenden Smartphones der Redmi-Note-Serie von Xiaomi wie die Faust aufs Auge. Das Redmi Note 11 und seine Geschwister müssen sich nämlich nicht vor der teureren Konkurrenz verstecken.

Die Marke Redmi von Xiaomi agiert nun schon seit einigen Jahren unabhängig vom Mutterkonzern und bedient mit seinen Smartphones vor allem die Einsteiger- und Mittelklasse. Das gilt auch für die nächste Generation der Redmi-Note-Serie, die aus drei Geräten namens Redmi Note 11, Redmi Note 11 Pro und Redmi Note 11 Pro+ bestehen soll. Es gibt einige Hinweise darauf, dass ein Launch in Deutschland angedacht ist – allerdings vermutlich erst im nächsten Jahr.

 

Quelle: Redmi (Weibo)

Trotz eines relativ niedrigen Preises kann Redmi in der teuersten Variante wohl Oberklasse-Features wie 120-Watt-Laden unterbringen, wie man es sonst nur vom Xiaomi Mi 11T Pro kennt. Der etwas kleinere Akku mit immer noch überdurchschnittlichen 4.500 mAh im Redmi Note 11 sollte dadurch nach kürzester Zeit an der Steckdose wieder voll sein.

Nur Pro-Modelle mit AMOLED, aber alle mit 120 Hz

 

In Sachen Display und Kameras sind bei den verschiedenen Ausführungen des Redmi Note 11 einige Unterschiede zu erwarten. Alle sollen eine hohe Bildwiederholrate von 120 Hz bieten, das günstigste Modell jedoch mit einem LCD anstelle eines AMOLED-Bildschirms daherkommen. Der Bildschirm soll in einem eher kantigen statt runden Gehäuse mit einem besonders dünnen Rahmen Platz finden.

 

Die Frontkamera ist den Leaks zufolge in einer mittigen Punchhole untergebracht. Der Hauptsensor der Kamera könnte im normalen Redmi Note 11 „lediglich“ 50 MP bieten, während die anderen beiden womöglich mit 108 MP in Form eines Samsung Isocell HM2 aufwarten. Begleitet wird diese Kamera von zwei weitere Sensoren für Ultraweitwinkel und Tiefenkamera.

Stereo-Lautsprecher von JBL

 

Auch zu den inneren Werten gibt es schon Informationen. Demnach werkelt wohl in allen Modellen ein System-on-a-Chip von MediaTek: im Redmi Note 11 der Dimensity 810, im Redmi Note 11 Pro der Dimensity 920 und im Redmi Note 11 Pro+ der Dimensity 1200 AI. In puncto Speicher ist die Rede von bis zu 8 GB RAM und bis zu 256 GB Speicher.

 

Schließlich sind da noch die Lautsprecher, zu denen die neuesten Leaks Hinweise liefern. In den beiden Pro-Geräten könnten Stereo-Speaker von JBL – die wie Harman Kardon zum Samsung-Konzern gehören – zum Einsatz kommen. Im günstigsten Redmi Note 11 ist vermutlich nur ein Mono-Lautsprecher verbaut.

Launch in China steht kurz bevor

 

Quelle: Redmi (Weibo)

Scheinbar wird die neue Redmi-Note-11-Familie bereits am 28. Oktober vorgestellt, jedoch vorerst nur im Heimatland China. Das preiswerteste Gerät soll aktuellen Gerüchten zufolge für gerade einmal umgerechnet 160 Euro (1.199 Yuan) über die Ladentheke gehen. Wie eingangs erwähnt, ist ein offizieller Launch zu etwas höheren Euro-Preisen hierzulande nicht ganz unwahrscheinlich, dürfte jedoch noch ein paar Monate auf sich warten lassen.

 

 

Quelle:

Die Notch war seit dem iPhone X ein festes Element im Design der Apple-Smartphones und ist bis zum aktuellen iPhone 13 immer kleiner geworden. Bei der nächsten Ausgabe, dem iPhone 14, könnte sie jedoch endgültig durch eine sogenannte Punchhole ersetzt werden.

Quelle: @BENGESKIN

Schon lange Zeit vor dem Release der iPhone 13-Reihe gab es erste Designkonzepte, die ein iPhone ohne Notch, dafür aber mit Punchhole zeigten. Verantwortlich dafür war der Grafikdesigner Ben Geskin, der bereits im Februar 2019 ein entsprechendes Bild veröffentlicht hat. Grund dafür, dass Apple so lange an der Notch festgehalten hat, war vor allem die einfachere Wiedererkennbarkeit. Der Umriss eines Smartphones mit einer Notch wurde schnell mit einem iPhone in Verbindung gebracht.

Schnelle Wiedererkennbarkeit auch mit Punchhole erwünscht

 

Dass die Smartphone-Bauer aus Cupertino diese Eigenschaft nicht so schnell aufgeben wollen, ist verständlich. Deshalb ist es nicht unwahrscheinlich, dass Apple beim iPhone 14, sofern es denn mit einer Punchhole erscheint, eine Bauweise wählt, die es sonst bei keinem anderen Smartphone gibt. Denkbar wäre ein eher ovaler Ausschnitt, um nicht nur einen Sensor für die Frontkamera, sondern auch die notwendigen Komponenten für die Gesichtsentsperrung via Face ID unterzubringen. Dieser Ausschnitt könnte wiederum mittig platziert werden, während sich viele andere Unternehmen für die Punchhole in der linken oberen Ecke entschieden haben.

LG und Samsung sollen LTPO-Displays mit 120 Hz herstellen

 

Quelle: gizchina.com

Abgesehen davon gibt es weitere Hinweise auf die Ausstattung des iPhone 14, obwohl das iPhone 13 erst vor wenigen Wochen präsentiert wurde. Demnach dürfen wir auf LTPO-Displays mit einer hohen Bildwiederholfrequenz von 120 Hz in allen Modellen und nicht nur in den Pro-Varianten hoffen. Derzeit sind das normale iPhone 13 und das iPhone 13 mini mit LCDs ausgerüstet. Allerdings hat Lieferant Samsung es schwer, die Nachfrage nach den modernen Bildschirmen zu decken, weshalb vermutlich LG dem Konkurrenten zur Seite springen wird. Die Massenproduktion der Displayeinheiten soll Anfang des kommenden Jahres beginnen, was weitere Details ans Licht bringen dürfte.

 

 

Quellen:

Die Handy-Marke Honor führt nach vorübergehender Abstinenz wieder ein neues Smartphone in Deutschland ein. Es handelt sich hierbei um das Honor 50. Das Smartphone ist seit mehreren Jahren das erste Gerät von Honor, das wieder standardmäßig Google-Dienste unterstützt. Mit einem 120-Hz-OLED-Display, einer 108-MP-Kamera und 5G hat es einiges für seinen Mittelklasse-Preis zu bieten.

Honor 50 wieder mit Google-Diensten

 

Quelle: Honor

Mit dem Honor 50 kommt seit langer Zeit wieder ein Smartphone der chinesischen Marke mit Unterstützung für Google-Dienste auf den europäischen Markt. Als Tochtermarke des von den US-Sanktionen schwer getroffenen Mutterkonzerns Huawei war auch Honor zunächst von der Google-Sperre betroffen, bis die Marke Ende 2020 an ein chinesisches Konsortium verkauft wurde.

 

Das erste hierzulande erhältliche Honor-Gerät mit Google-Diensten wird nun das Honor 50 sein. Das Mittelklasse-Smartphone wurde bereits zur Jahreshälfte in China vorgestellt, nun ist es auch in Europa erhältlich. Zwar fällt der Euro-Preis ein ganzes Stück teurer als die umgerechneten Yuan-Preise aus, dennoch scheint das Honor 50 ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis mit Top-Ausstattung zu bieten.

Speicher, Display und Kamera-Ausstattung des Mittelklasse-Smartphones

 

Das Basismodell wird mit 6 Gigabyte Arbeits- und 128 GB Gerätespeicher für 529 Euro verkauft, die Variante mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher kostet 599 Euro. Für diese gehobenen Mittelklasse-Preise bietet das Honor 50 allerdings einige solide Features.

 

Quelle: Honor

Das 6,57 Zoll große OLED-Display löst in 2.340 x 1.080 Pixeln auf und bietet eine schnelle Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz. Ein weiteres Highlight ist die 108-Megapixel-Hauptkamera, zu der sich eine Ultraweitwinkel-Kamera mit 8 MP und zwei weitere 2-MP-Kamerasensoren gesellen. Die 32-MP-Frontkamera ist als „Punch-Hole“ in der Bildschirmmitte vorhanden, ein Fingerabdrucksensor ist ebenfalls im Display integriert.

Snapdragon-SoC mit 5G-Modem

 

Als Prozessor kommt ein Snapdragon 778G von Qualcomm zum Einsatz, der neben solider Rechenleistung auch ein Snapdragon X53 5G-Modem zu bieten hat. Der Akku wartet mit einer Kapazität von 4.300 mAh auf und soll mit bis zu 66 Watt in nur 20 Minuten von 0 auf 70 Prozent geladen werden können.

 

Das Honor 50 wird es hierzulande mit 6+128 GB  in den Farben „Midnight Black“, „Emerald Green“ und „Honor Code“ geben, die 8+256 GB Variante dagegen in „Midnight Black“ und „Frost Crystal“.

 

 

Quellen:

Huawei hat mit dem nova 9 ein neues Smartphone der oberen Mittelklasse präsentiert, das hierzulande zwar mit Android statt HarmonyOS, allerdings ohne Google-Apps auf den Markt kommt. Neben dem nova 9 ist das nova 8i eine größere, aber deutlich günstigere Option.

Display

 

Das Huawei nova 9 ist mit einer Diagonale von 6,57 Zoll des OLED-Bildschirms schwer als handlich zu bezeichnen – entsprechend große Hosentaschen sollten also vorausgesetzt sein. Wem das nichts ausmacht, kann sich über eine hohe Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln sowie eine flotte Bildwiederholfrequenz von 120 Hz freuen. Ein Fingerabdrucksensor, der mit optischem Verfahren arbeitet, ist im unteren Bereich des Displays zu finden.

Leistung

 

Unter der Haube werkelt beim Huawei nova 9 ein Qualcomm Snapdragon 778G, der in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist. Zwar liegt er leistungstechnisch etwas hinter dem Top-Chip Snapdragon 888, der SoC sollte aber auch sparsamer mit der ihm zur Verfügung stehenden Akkukapazität umgehen und zudem eine geringere Wärmeentwicklung aufweisen. Dem Chip stehen 8 GB RAM zur Seite.

Kameras

 

Auf der Rückseite hat sich Huawei für einen Verbund aus vier Kamerasensoren entschieden. Der Hauptsensor mit 50 MP und Weitwinkel-Optik ist den anderen drei Sensoren in Sachen Auflösung weit voraus, dürfte aber auch am häufigsten zum Einsatz kommen. Weiterhin ist er der einzige Sensor mit einem Autofokus. Alternativ gibt es noch einen 8-MP-Ultraweitwinkel-Sensor sowie einen Tiefen- und einen Makro-Sensor mit jeweils 2 MP. In einem Punchhole-Ausschnitt auf der Vorderseite wartet eine Selfiecam mit 32 MP.

 

Akku, Speicher und Sonstiges

 

Mit 4.300 mAh ist der Akku durchaus ordentlich bemessen. Anerkennung verdient Huawei für die Ladung mit bis zu 66 Watt. Wird diese Leistung maximal ausgereizt, soll der Stromspeicher in weniger als 40 Minuten von 0 auf 100 Prozent gebracht werden können. Über die Rückseite ist zudem Reverse-Charging für Gadgets wie True-Wireless-Kopfhörer oder eine Smartwatch möglich.

 

Der UFS-Datenspeicher bietet eine Kapazität von 128 GB, eine in China erhältliche Variante mit 256 GB hat es leider nicht bis nach Europa geschafft. Das ist besonders schade angesichts der Tatsache, dass die Option zur Speichererweiterung via microSD fehlt. Ebenfalls vermissen Nutzer mit kabelgebundenen Kopfhörern einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss. Auf dem neusten Stand in Sachen Konnektivität sind Bluetooth 5.2, Wi-Fi 6 und NFC zum mobilen Bezahlen.

Betriebssystem

 

Bei Huawei bekommt aufgrund der amerikanischen Sanktionen gegen das chinesische Unternehmen seit Kurzem das Betriebssystem besondere Aufmerksamkeit. Huawei hat zwar inzwischen mit HarmonyOS 2.0 eine eigene Lösung als Alternative zu Googles Android entwickelt und auf den ersten Smartphones und Tablets im Einsatz, jedoch erscheint das Huawei nova 9 mit Android 11 und der altbekannten Oberfläche EMUI 12. Auf Google-Services wie den Play Store müssen Nutzer allerdings verzichten. Neue Apps werden stattdessen über die Huawei-eigene AppGallery installiert, die zwar nicht den kompletten Umfang des Google-Stores, aber die wichtigsten Apps für den Alltag wie etwa WhatsApp, Instagram oder Facebook beinhaltet.

Huawei nova 8i

 

Neben dem nova 9 hat Huawei auch das nova 8i im Angebot. Dieses ist mit einem noch etwas größeren 6,67-Zoll-Display mit 2.376 x 1.080 Pixeln, dem etwas schwächeren Qualcomm Snapdragon 662 in Verbindung mit 6 GB RAM, jedoch ebenfalls mit 128 GB Speicher ausgestattet. Ein Wermutstropfen: Von Haus aus ist darauf die ältere EMUI 11 auf Basis von Android 10 installiert. Der Hauptsensor mit 64 MP löst sogar etwas höher auf als im nova 9, die anderen Sensoren sind aber identisch. Auf der Vorderseite gibt es eine Selfiecam mit „nur“ 16 MP. Bluetooth 5.0 ist nicht mehr auf dem neusten Stand, dafür ist sogar ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss integriert.

Preise und Fazit

 

Ab dem 2. November soll das nova 9 im Einzelhandel sowie im Onlineshop von Huawei in den Farben Schwarz und Starry Blue erhältlich sein, wobei die unverbindliche Preiseimpfehlung (UVP) bei 499 Euro liegt.

 

Bereits zu kaufen ist das Huawei nova 8i für 349 Euro UVP. Das nova 8i ist in den Farben Starry Black und Moonlight Silver verfügbar, wobei letzteres eher an eine violette oder rosa Tönung erinnert.

 

Tipp
Sie interessieren sich für das Huawei nova 9, die einmaligen Anschaffungskosten sind Ihnen aber zu hoch? In Kombination mit einer 1&1 All-Net-Flat wird Huawei nova 9 im 1&1-Shop bereits ab einer Einmalzahlung von 0 Euro angeboten.

 

Quellen:

 

Ein philippinischer YouTuber leakt ein umfangreiches Hands-On-Video des bislang noch nicht vorgestellten Xiaomi Mi 11 Ultra. Das neue Topmodell von Xiaomi ist unter anderem mit einer Riesen-Kamera samt Vorschau-Display ausgestattet.

Der große Bruder des Mi 11 steht in den Startlöchern

 

Bereits Ende Dezember hat Xiaomi sein neues Flaggschiff-Smartphone, das Mi 11, in China enthüllt. Großes Highlight ist der neue Snapdragon 888-Prozessor von Qualcomm, welchen das Xiaomi Mi 11 als weltweit erstes Gerät erhielt. Inzwischen ist auch ein deutscher Vorbestell-Termin für das Top-Smartphone bekannt: Ab dem 25. Februar können Mi-Fans in Deutschland das Xiaomi-Smartphone vorbestellen.

 

Doch nun machen Leaks und Gerüchte die Runde, dass eine Mi 11 Ultra-Variante auf den Markt kommt, die das Mi 11 in vielen Aspekten noch übertreffen wird. Ein besonders handfester Leak zeigt das besagte Gerät sogar in aller Ausführlichkeit beim Hands-On-Test. Der philippinische YouTuber Tech Buff PH zeigt in einem inzwischen offline genommenen Video eine weiße und eine schwarze Version des mutmaßlichen Top-Smartphones.

Großes Kameramodul mit Zweitbildschirm

 

Das Video hat auf Twitter und Co. hohe Wellen geschlagen und ist inzwischen als Reupload verfügbar. Großes Aufsehen erregt unter anderem das gigantische Kameramodul, welches mit einem kleinen Zusatzbildschirm ausgestattet ist.

 

Quelle: Tech Buff PH

Das Kameramodul des Mi 11 Ultra fällt deutlich größer aus als noch beim Standard-Modell und nimmt fast ein Drittel der Rückseite ein, die beim Ultra-Modell aus Keramik gefertigt zu sein scheint. Neben drei Kameralinsen ist hier die Aufschrift „120X Ultra Pixel AI Camera“ sowie ein kleines Farbdisplay zu sehen. Dieses spiegelt allem Anschein nach die Anzeige des Frontdisplays wider und zeigt somit beim Selfies-Schießen eine kleine Vorschau an.

 

Tech Buff PH zufolge handelt es sich bei den Kameras um einen Hauptsensor mit 50 Megapixeln, eine 48-MP- Ultraweitwinkelkamera sowie eine 48-Megapixel-Telekamera. Welche genauen Spezifikationen diese Telekamera beim Zoom bietet, ist noch unklar.

 

Quelle: Tech Buff PH

Klar ist laut Tech Buff PH dagegen die Ausstattung, welche das Mi 11 Ultra direkt von der Standard-Version übernehmen wird. So soll das Display im Vergleich zum Mi 11 zwar mit 6,8 Zoll ein klein wenig größer ausfallen, jedoch ebenfalls mit Gorilla Glass Victus geschützt werden und mit WQHD+ auflösen. Auch die Frontkamera des Mi 11 Ultra bietet eine Auflösung von 20 Megapixeln und die Harman/Kardon-Stereolautsprecher sind mit dabei.

 

Neu ist hingegen ein Schutz vor Wasser und Staub nach IP68-Zertifizierung. Der Akku des Mi 11 Ultra bietet eine Kapazität von 5.000 Milliamperestunden und wird per Kabel oder kabelloser Qi-Ladefunktion mit bis zu 67 Watt aufgeladen.

 

 

Quellen:

Das Oppo X 2021 wurde bereits auf dem Inno Day im Herbst 2020 präsentiert, nun hat es das spannende Smartphone-Konzept auch nach Deutschland geschafft. Wir konnten das Gerät für eine kurze Zeit ausprobieren und uns dabei natürlich auch das ausrollbare Display etwas näher ansehen.

Während beispielsweise die Galaxy Z-Reihe von Samsung auf ein faltbares Display setzt, welches sich auf- und zuklappen lässt, lässt Oppo das flexible Displaypanel einfach aus der linken Seite ausrollen.

 

Von 6,4 Zoll Diagonale wächst das Smartphone dann auf satte 7,4 Zoll an, wodurch zum Beispiel das Arbeiten mit mehreren Apps gleichzeitig deutlich angenehmer wird. Um das Display zu vergrößern nutzt Oppo den touchsensitiven Powerbutton. Durch eine Geste (Wischen nach oben und unten) schließt bzw. öffnet sich das Smartphone. Die nötige Kraft zum Ausrollen kommt von zwei Motoren im Inneren des Smartphones, sie sorgen für eine konstante Kraft und schieben das Smartphone auseinander.

 

Durchdachter Mechanismus sorgt für eine stabile Konstruktion

 

Damit das flexible Displaypanel nach dem Ausrollen nicht an Stabilität verliert, wird es von unten durch eine „2-in-1-Platte“ unterstützt. Ähnlich wie zwei ineinandergreifende Kämme kann das Oppo X 2021 den Bildschirm dann in beiden Zuständen stützen. Im Gegensatz zu bisherigen Smartphones mit einem flexiblen Display gibt es beim Konzept von Oppo jedoch keine Falte. Laut Hersteller wird das durch die Achse mit einem Durchmesser von 6,8 mm möglich. Darüber hinaus gibt es noch das sogenannte „Warp Track“-Laminat, das direkt unter dem Display sitzt und dieses wie ein Kettenlaufwerk beim Aus- und Einrollen stabilisiert. Auf der Rückseite des Smartphones gibt es, sobald sich das Display ausrollt, zudem eine Abdeckung, um die weiteren Komponenten im Inneren zu schützen.

 

Das auf Android basierende Betriebssystem mit der ColorOS Benutzeroberfläche ist auf das Oppo X 2021 angepasst. So lässt sich beispielsweise ein Video starten, welches beim Ausrollen auf das größere Displayformat automatisch angepasst wird. Des Weiteren lassen sich mehrere Apps gleichzeitig nutzen, um das Arbeiten mit dem Smartphone noch effizienter zu gestalten.

Die Software passt sich automatisch auf das größere Format an

 

Auf die konkret verbaute Hardware geht Oppo nicht wirklich ein, das flexible Display mit dem speziellen Mechanismus steht klar im Fokus. Die Auflösung des Bildschirms liegt jedoch bei 1.785 x 2.592 Pixel (im ausgefahrenen Zustand). Die Kamera basiert zudem auf einem 48 Megapixel Hauptsensor mit f/1.7 Blende und zwei Sensoren für AR-Funktionen (Augmented Reality). Geladen wird das Oppo X 2021 über einen USB Typ-C Anschluss auf der Unterseite, der sich durch einen grünen Akzent etwas vom sonst recht schlichten Design abhebt.

 

Laut Oppo soll der Mechanismus rund 100.000 Vorgänge durchhalten, was etwa 5-6 Jahre bei normaler Nutzung entspricht. Ob der Hersteller das Konzept am Ende dann doch zur Realität werden lässt und das Smartphone für den Massenmarkt an den Start bringt, ist derzeit noch unklar. Oppo arbeitet jedoch konstant an innovativen Ansätzen und wird vermutlich auch ein eigenes „Foldable“ in das Portfolio aufnehmen. Eins lässt sich jedoch sagen: Es hat wirklich viel Spaß gemacht, das Oppo X 2021 in den Händen halten zu können. Besonders technikbegeisterten Nutzern dürfte das Smartphone gefallen.

Nachdem Samsung mit der Galaxy S21-Serie bereits neue Flaggschiff-Smartphones präsentiert hat, geht es nun weiter mit neuen Modellen für die Mittelklasse. Hier erweitert der koreanische Hersteller die A-Serie um das Galaxy A32 5G. Im Fokus stehen dabei vor allem ein 5G-Modem und ein frisches Design auf der Rückseite.

Das Smartphone erhält ein 6,5 Zoll großes TFT-Display, welches mit 1.600 x 720 Pixel in HD+ auflöst. Für das alltägliche Surfen im Netz oder das Schreiben im Messenger sollte das mehr als ausreichend sein, für den Genuss von Fotos und Videos könnte das Display jedoch etwas mehr Pixel vertragen. Am oberen Rand ist eine Notch platziert, in der eine 13 Megapixel Frontkamera (f/2.2 Blende) sitzt.

Der quadratische Kamerabuckel wird durch einzelne Linsen ersetzt

 

Quelle: Samsung

Ein etwas frischeres Design gibt es hingegen auf der Rückseite, dort sitzen insgesamt vier Kameralinsen. Statt einem quadratischen oder einem rechteckigen Kamerabuckel, wie er beispielsweise beim Galaxy A02s oder beim A12 zum Einsatz kam, erheben sich die runden Kameralinsen einzeln aus dem Smartphone. Als Hauptkamera setzt Samsung auf einen 48 Megapixel Sensor (f/1.8 Blende). Dazu gesellen sich eine 8 Megapixel Ultraweitwinkelkamera (f/2.2), eine 2 Megapixel Bokeh-Kamera (f/2.4) sowie eine 5 Megapixel Makrokamera (f/2.4). Videos kann das Smartphone in 4K mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen.

 

Quelle: Samsung

Im Inneren setzt der Hersteller auf einen MediaTek Dimensity 720 5G Prozessor mit acht Kernen und bis zu 2,0 GHz. Dazu gibt es 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und wahlweise 64 bzw. 128 Gigabyte internen Speicher. Über eine MicroSD-Karte kann das Galaxy A32 5G mit bis zu 1 Terabyte Kapazität erweitert werden. Für eine möglichst gute Ausdauer soll der integrierte Akku mit 5.000 mAh sorgen. Geladen wird das Smartphone kabelgebunden mit bis zu 15 Watt. Weitere Eigenschaften sind Bluetooth 5.0, Wi-Fi 5 (nach 802.11ac) sowie NFC, auch Dual-SIM wird vom Galaxy A32 5G unterstützt (Nano-SIM). Darüber hinaus ist ein 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer mit Kabel mit an Bord.

In vier „Awesome“-Farben ab 279 Euro UVP

 

Das Samsung Galaxy A32 5G ist bereits im Handel erhältlich und in den Farben Awesome Black, Awesome Blue, Awesome Violet sowie Awesome White verfügbar. Preislich startet das Smartphone bei 279,00 Euro mit 64 Gigabyte, mit einem Upgrade auf 128 Gigabyte werden 299,00 Euro fällig (UVP-Preise).

 

Tipp
Sie interessieren sich für das Samsung Galaxy A32 5G, die einmaligen Anschaffungskosten sind Ihnen aber zu hoch? In Kombination mit einer 1&1 All-Net-Flat ist das Galaxy A32 5G ab dem 26. Februar 2021 zu deutlich attraktiveren Konditionen im 1&1 Shop verfügbar.

 

 

Quellen:

Bereits seit Herbst 2020 kursieren Gerüchte zur kommenden OnePlus-9-Serie, so ließ sich das OnePlus 9 bereits im Dezember auf ersten Fotos blicken. Nun sind auch Aufnahmen eines OnePlus 9 Pro erschienen. Sie enthüllen unter anderem eine Kooperation im Bereich der Kameras mit dem Hersteller Hasselblad.

Der Technik-YouTuber Dave2D ist an Bilder eines fortgeschrittenen Prototyps des OnePlus 9 Pro gelangt. Die neue Smartphone-Serie soll Gerüchten zufolge im März vorgestellt werden, weshalb sich am Design kaum noch etwas ändern dürfte. Optisch ähnelt das mutmaßliche Pro-Modell stark dem bereits geleakten OnePlus 9, allerdings gibt es vor allem Unterschiede bei den hinteren Kameras. Wo beim OnePlus 9 drei Kameras zu sehen waren, besitzt das OnePlus 9 Pro vier und auf dem hervorstehenden Modul prangt der Schriftzug des bekannten Kameraherstellers Hasselblad. Mehrere zuverlässige Leaker bestätigten daraufhin auf Twitter die Kooperation zwischen OnePlus und Hasselblad.

 

Hasselblads zweiter Auftritt auf dem Smartphone-Markt

 

Quelle: notebookcheck.com

Smartphone-Brandings von bekannten Kameramarken sind auf dem Markt keine Neuheit – so arbeitet HUAWEI etwa mit Leica zusammen und Vivo mit Zeiss. Auch Hasselblad wagte sich vor einigen Jahren schon einmal in den Smartphone-Markt. 2016 entstand aus einer Kooperation mit Motorola ein magnetischer Kameraaufsatz für die Moto-Z-Serie. Dessen Bildqualität war durchwachsen, jedoch ermöglichte der 300 Euro teure Aufsatz einen variablen Zoom mit maximal zehnfach optischer Vergrößerung. Erst letztes Jahr gelang es HUAWEI, solch eine optische Vergrößerung als feste Brennweite in ein Smartphone zu integrieren.

 

Welche Vorteile die Hasselblad-Kooperation beim OnePlus 9 Pro hervorbringt, ist derzeit unklar. Es könnte sich eventuell um eine bessere Nachbearbeitung oder qualitativere Kameralinsen handeln. Abseits dessen enthüllte der gut informierte Leaker Max Jambor, dass die Akkukapazität des OnePlus 9 Pro 4.500 Milliamperestunden beträgt. Weitere offizielle Infohäppchen seitens des Herstellers sind in den kommenden Wochen zu erwarten.

 

 

Quellen:

Der Umgang mit Smartphones und Tablets von Samsung oder Apple wird Kindern heutzutage praktisch in die Wiege gelegt. Vom Kinderwagen aus beobachten sie, wie ihre Eltern Selfies machen oder beim Spazierengehen telefonieren. Das Smartphone ist omnipräsent.

Der bewusste Umgang mit Smartphones will gelernt sein

 

Quelle: iStock

Kein Wunder also, dass sich Kinder immer früher ein eigenes Smartphone wünschen und dadurch auch immer früher online unterwegs sind. Damit Ihr Kind mit dem eigenen Handy sicher im Netz unterwegs ist, zeigen wir, wie sich die Kindersicherung einrichten lässt – entweder am Eltern-Gerät oder am Kinderhandy.

 

Bekommt Ihr Kind ein eigenes Kinder-Handy, sollte vorab ganz klar geregelt sein, welche Inhalte konsumiert und welche Apps heruntergeladen werden dürfen. Auch die Begrenzung der Bildschirmzeit ist ratsam, damit der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien und dem eigenen Handy erlernt werden kann. Auch wenn Sie Ihren Sprössling für ein eigenes Smartphone noch zu jung halten, sollte über den Umgang mit mobilen Endgeräten dennoch gesprochen werden, schließlich schauen Kinder ihren Eltern und auch Personen in ihrem Umfeld beim täglichen Smartphone-Gebrauch automatisch zu. Initiativen wie „Schau hin!“ oder „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) können als erste Anlaufstelle für Eltern dienen, um die wichtigsten Fragen rund um digitale Medien zu klären.

 

Tipp
Die Initiative Social Media Safety (kurz SMS) bietet Workshops für Kinder und Jugendliche an Schulen in der Umgebung der 1&1-Standorte an. Um Ihnen einen Überblick über die derzeit beliebtesten Social Media-Apps zu geben, haben wir eine Liste erstellt. Diese zählt die verschiedenen Social Media-Apps nicht nur auf, sondern zeigt Eltern auch, worauf es bei der Verwendung zu achten gilt. Die Übersicht finden Sie hier

Kinder- und Jugendschutz bei iOS

 

Beim iOS-Betriebssystem, das bei iPhones von Apple standardmäßig installiert ist, erfolgt die Einrichtung des Kinder- und Jugendschutzes in nur wenigen Schritten. Über den Menüpunkt „Einstellungen“ lässt sich der Kinderschutz am Elterngerät oder am Kinderhandy bei iOS einrichten. Tippt man nach Einstellungen auf den Unterpunkt „Bildschirmzeit“, kann man entweder „Mein Gerät“ oder „Gerät meines Kindes“ auswählen. Wenn Sie die Einstellungen auf dem Eltern-Smartphone vornehmen, klicken Sie auf „Bildschirmzeit-Code verwenden“ und erstellen einen Code. Diesen Code sollten am besten auch nur Sie kennen, sodass niemand sonst die Einstellungen kurzerhand ändern kann. Daraufhin geben Sie diesen Code zur Bestätigung noch einmal ein.

 

Wird die Bildschirmzeit auf dem Kinder-Handy eingerichtet, so folgt man den Anweisungen, bis man bei Menüpunkt „Elterncode“ angekommen ist. Nach erstmaliger Eingabe des Codes muss dieser ein zweites Mal zur Bestätigung eingetippt werden.

 

Tipp
 Es ist ratsam, einen anderen Code zu wählen als den Pin, den Sie für die Entsperrung Ihres iPhones nutzen. Es könnte nämlich durchaus passieren, dass Ihr Kind den Code aufschnappt und so die Kinderschutz-Einstellungen ändern kann. Mehr zu den Kinderschutzfunktionen erfahren Sie außerdem im 1&1 Hilfe Center. 

Kinder-Sicherung einrichten am Kinder-iPhone

 

Nutzen sowohl Elternteil als auch Kind ein iOS-Gerät, können beide iPhones miteinander verknüpft werden. Die Kindersicherung wird dann per Eltern-Smartphone vorgenommen. Hierzu in den iCloud-Optionen einfach die Familienfreigabe auswählen. So kann nicht nur ein neues Konto für das Kind angelegt, sondern auch andere Familienmitglieder über deren Accounts hinzugefügt werden.

 

Folgende Bereiche können bestimmt werden:

  • App-Installation nur mit vorheriger Genehmigung der Eltern
  • Auflistung, wie lange welche App genutzt wurde
  • Festlegung von bestimmten Handy-Zeiten pro Tag
  • Begrenzung der Bildschirmzeit
  • Zeitlimits für einzelne Apps

Quelle: GettyImages

Zudem lässt sich unter „Beschränkungen“ das Höchstalter für Inhalte im Netz, bei Serien und Videos bestimmen. Auch die Kommunikation mit bestimmten Kontakten lässt sich unterbinden oder einschränken. Es können sogar Kontakte ganz aus dem Adressbuch des Kindes entfernt werden.

 

Für viele Eltern ist es wichtig zu wissen, wo sich ihr Kind aufhält, wenn es nicht unter ihrer Obhut steht. Ein GPS-Tracking der Kinder ist möglich und nicht strafbar. Per se haben natürlich auch minderjährige Kinder das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, doch in diesem Fall überwiegen das Schutzrecht und die Fürsorgepflicht der Eltern. So kann in den iCloud-Einstellungen am iPhone des Kindes die Standort-Freigabe unter „Wo ist“ eingeschaltet werden. Hier wird auf gegenseitiges Vertrauen zwischen Eltern und Kind gesetzt, da die Kinder diesen Menüpunkt auch selbst abschalten können und es keine heimliche Variante gibt.

Kinder- und Jugendschutz bei Android-Smartphones

 

Bei Android-Geräten gestaltet sich die Einrichtung des Kinder- und Jugendschutzes nicht ganz so offensichtlich wie bei iOS-Geräten. Dennoch lassen sich auch bei Samsung-, HUAWEI– oder Xiaomi-Geräten Kontrollmechanismen über die Family Link-App einführen. Die von Google entwickelte App muss auf beiden Smartphones installiert sein und ist weitestgehend selbsterklärend. Ähnlich wie bei Apple auch, kontrollieren die Eltern, welche Apps installiert werden dürfen, wie lange das Smartphone benutzt werden darf und vor allem zu welchen Zeiten. Vorteil der Family Link-App: Geräte lassen sich sperren – zum Beispiel wenn die Familie zusammen zu Abend isst oder gemeinsam einen Film schaut. Auch die Handy-Ortung ist möglich.

 

Externe Apps sind bei Android der Schlüssel zum Erfolg, da es beim Android-Betriebssystem keine standardisierten Kindersicherungen gibt. Kindgerechte Suchmaschinen wie „blinde-kuh.de“ oder „fragfinn.de“ bieten sich hier ebenso an wie Web Watcher oder Qustodio. Anhand dieser Apps lässt sich das Nutzerverhalten nicht nur überwachen, sondern auch fernsteuern. Auch die kostenlose App „Kids Place“ ist ein guter Tipp für unbedarfte Kinder und fürsorgliche Eltern. Die Eltern wählen die Apps aus, die das Kind im sogenannten „Safe Space“ nutzen darf.

Fazit: Kinderschutz-Einstellungen nutzen

 

Egal welches Smartphone Sie nutzen, ob mit Android- oder iOS-Betriebssystem, Kinderschutz-Einstellungen sind wichtig und sollten auf dem Eltern-Handy installiert werden, wenn das eigene Kind dieses öfter nutzt, um Games zu zocken oder Videos anzuschauen. Besitzt der Nachwuchs bereits ein eigenes Kinder-Handy, sollte der Kinderschutz erst recht installiert werden. Nichtsdestotrotz sollte parallel der bewusste Umgang mit digitalen Medien stetig miteinander besprochen werden. Nur wenn Kinder verstehen, dass im Netz auch Gefahren lauern können, sollte der Umgang mit dem eigenen Smartphone erlaubt sein. Kinderschutz-Apps und Kinderschutz-Vorrichtungen sind dann wichtige technische Ergänzungen.

 

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