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Nach langjähriger Pause ist Samsung im Jahr 2020 auf den deutschen Notebook-Markt zurückgekehrt. Zu den neuen Modellen der Südkoreaner zählt das Galaxy Book Ion in der Größe 13,3 Zoll, das mit einem edlen Gehäuse und einem QLED-Display aufwartet. Wir haben das Notebook ausprobiert und schildern Ihnen hier unsere Eindrücke.

Übersicht und Preis

 

Samsungs Galaxy Book Ion ist seit Juni 2020 in den Größen 13,3 Zoll und 15,6 Zoll in Deutschland erhältlich. Ursprünglich kostete das kleinere Modell in der einzig verfügbaren Ausstattung 1.399 Euro, doch mittlerweile ist der Preis auf 999 Euro deutlich gefallen.

 

Der Hersteller wirbt vor allem mit einem geringen Gewicht, einem schicken Design, einer langen Akkulaufzeit und dem hellen QLED-Display für das Edel-Notebook. Außerdem hat das schlanke Notebook Galaxy Book Ion noch ein paar Besonderheiten auf Lager.

 

Bei 1&1 erhalten Sie das Notebook mit mehreren LTE-Tarifen, etwa mit 0 Euro Anzahlung ab 49,99  Euro monatlich* inklusive LTE-WLAN-Router, 15 Gigabyte Datenvolumen und den Kopfhörern Samsung Galaxy Buds+. Hier geht es zum Angebot.

Design, Verarbeitung und Anschlüsse

 

Das Gehäuse des Notebooks besteht aus Magnesium und wiegt deshalb nur 970 Gramm. Die Abmessungen fallen für ein 13-Zoll-Gerät mit 305,7 x 199,8 x 12,9 Millimetern ebenfalls kompakt aus. Das dünne und leichte Chassis lässt sich erwartungsgemäß mit geringem Kraftaufwand verwinden und eindrücken. Abseits dessen ist die Verarbeitung auf einem sehr hohen Niveau und die matte Oberfläche zieht im Gegensatz zum dunkelblau glänzenden Kunststoffscharnier kaum Fingerabdrücke an. Schick sieht auch das sogenannte „Aura Silver“-Design aus, das generell silbern mit einem Anflug von Blau schimmert und je nach Lichteinfall seine Farbe ähnlich wie Perlmutt leicht verändert. Außen und am unteren Bildschirmrand befindet sich das Samsung-Logo, ansonsten ist die Optik äußerst schlicht gehalten.

 

Linksseitig stehen eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse, ein USB-C-Anschluss, ein HDMI-Port und eine dünne Hohlsteckerbuchse für das beiliegende Netzteil zur Verfügung. Weshalb Samsung auf solch einen Ladeanschluss setzt, wenn sich das Galaxy Book Ion auch über USB-C laden lässt, ist uns unerklärlich. Auf der rechten Seite gibt es zwei reguläre USB-A-Ports mit USB 3.0 und einen Schacht für MicroSD– und UFS-Speicherkarten. Letztere sind schneller als MicroSD-Karten und erreichen durchschnittlich Geschwindigkeiten einer SSD.

 

Einen LAN-Anschluss oder einen entsprechenden Adapter bietet das Galaxy Book Ion nicht – stattdessen funkt es per Wi-Fi 6 und Blutooth 5.0. An den Seiten fallen außerdem noch zwei Lautsprecher ins Auge, die der Hersteller mit AKG-Abstimmung bewirbt. Klanglich sind sie durchaus nicht übel, denn sie bieten für Notebook-Verhältnisse ein gutes Volumen und eine ausreichend hohe Lautstärke. Frontlautsprecher hätten den Sound jedoch wesentlich verbessert, denn die Höhen klingen etwas dumpf.

 

Mittig an der Vorderkante gibt es eine kleine Aussparung, um das Galaxy Book Ion leichter aufzuklappen. Das geschieht auch ganz einfach einhändig, nur sorgt das straffere Scharnier dafür, dass das Gerät dabei etwas nach hinten geschoben wird. Die Unterseite des Notebooks hebt sich beim Aufklappen geringfügig an, um die Luftzufuhr für die Kühlung zu verbessern.

Display, Tastatur und Trackpad

 

Die Innenseite offenbart das 13,3 Zoll große QLED-Display, welches mit 1.920 x 1.080 (FHD) Pixeln auflöst. Der glänzend schwarze Rahmen fällt relativ dünn aus, wenn auch nicht rekordverdächtig. Ebenfalls weist der Bildschirm eine glänzende Oberfläche auf, obwohl er keine Touch-Eingaben unterstützt. Dieses Manko gleicht der Hersteller allerdings mit einer sehr hohen Helligkeit aus. Regulär bietet das Display bereits eine überdurchschnittliche Maximalhelligkeit und sie lässt sich in den Samsung-Einstellungen durch Aktivierung der Modi Outdoor+ und Video-HDR+ zusätzlich erhöhen – laut Datenblatt auf bis zu 600 Nits. Dann steigt jedoch der Stromverbrauch deutlich, weshalb wir die Verwendung der Modi nur für kurze Intervalle oder mit angeschlossenem Ladekabel empfehlen.

 

Zusammengefasst kann das Display des Notebooks mit einem hohen Kontrastverhältnis und guter Blickwinkelstabilität punkten, bei schnell bewegenden Anzeigen fielen allerdings recht lange Reaktionszeiten auf. Am oberen Rand befindet sich noch eine kleine 720p-Webcam, die eine recht gute Bildqualität bietet. Entsperren per Gesichtserkennung ist mit dem Galaxy Book Ion nicht möglich, doch stattdessen gibt es unter der Enter-Taste einen zuverlässigen Fingerabdrucksensor.

 

Samsung integriert eine für die Geräteklasse typische Chichlet-Tastatur. Sie beinhaltet eine weiße Hintergrundbeleuchtung, die sich in einer dunklen Umgebung praktischerweise automatisch aktiviert. Das Tippgefühl ist unserer Einschätzung zufolge solide, aber Vielschreiber werden sich vermutlich am leicht schwammigen Feedback stören. Unter der Tastatur ist ein verhältnismäßig großes Glas-Trackpad vorhanden. Es fühlt sich sehr wertig an und reagiert einwandfrei. Ein besonderes Merkmal des Trackpads ist, dass es sich auf Wunsch als induktive Ladefläche für Smartphones und andere Qi-kompatible Geräte nutzen lässt. Das ist ein nettes Extra, wenn Besitzer am Schreibtisch ohnehin eine richtige Maus verwenden, nur neigen Smartphones auf der Glasfläche auch schnell dazu zu verrutschen.

Prozessor, Speicher und Akku

 

In dem dünnen Notebook steckt ein Intel-Prozessor der zehnten Generation, konkret ein Core i5-10210U. Der Vierkerner aus 2019 taktet mit 1,6 bis 4,2 Gigahertz und bietet für normale Office-Aufgaben mehr als genügend Leistung. Anzumerken ist allerdings, dass der Prozessor noch auf 14-Nanometer-Technik basiert, die mittlerweile durch effizientere 10-Nanometer-Technik von Intel abgelöst wurde. Er wird durch zwei kleine Lüfter gekühlt, welche die warme Luft durch Schlitze zwischen Tastatur und Display ableiten. Beim Browsen blieben die Lüfter meist deaktiviert und das Gerät blieb dabei kühl. Springen die Lüfter aber doch einmal an, erzeugen sie ein hörbares Rauschen.

 

Zudem sind acht Gigabyte Arbeitsspeicher auf der Platine verlötet und es gibt eine (wechselbare) NMVe-SSD als Massenspeicher mit einer Bruttokapazität von 256 Gigabyte. Sie erreicht Geschwindigkeiten von maximal 3,37 Gigabyte pro Sekunde lesend und bis zu 2,34 Gigabyte pro Sekunde schreibend. Selbst für den aktuellen Straßenpreis von 999 Euro hätte die Speicherausstattung aus unserer Sicht durchaus üppiger ausfallen dürfen. 8 + 256 Gigabyte sind in dieser Preisklasse recht knapp bemessen.

 

Für ein 13,3-Zoll-Gerät ist es beachtlich, dass ein Akku mit 69,7 Wattstunden verbaut ist. Samsung spricht diesbezüglich von einer bis zu 22 Stunden langen Akkulaufzeit. In der kurzen Testzeit ist uns der Stromverbrauch nicht negativ aufgefallen, sofern die Bildschirmhelligkeit auf einem normalen Niveau blieb. Zur realen Akkulaufzeit können wir keine Aussage treffen, jedoch dürfte das Notebook im Office-Betrieb einen vollen Arbeitstag durchhalten. Das beiliegende Netzteil bietet eine Leistung von 65 Watt und lädt den Akku schnell wieder auf.

Einschätzung des Samsung Galaxy Book Ion 13,3”

 

Das Galaxy Book Ion hinterlässt gemischte Gefühle. Einerseits punktet Samsung mit einem schicken Leichtmetallgehäuse, einem hellen QLED-Display und einem großen Trackpad inklusive Wireless Charger. Andererseits stören die knappe Speicherausstattung und die Hohlsteckerladebuchse. Letzteres hätte der Hersteller lieber durch einen zweiten USB-C-Anschluss ersetzen sollen. Die Performance und Speicherkapazität sind für normales Arbeiten dennoch ausreichend

Wie langweilig das Leben doch wäre, wenn man den Urlaub nicht mehr auf Instagram posten, die neueste Choreographie nicht mehr auf TikTok mit der Community teilen oder per WhatsApp nicht mehr das nächste Treffen mit der Clique ausmachen könnte. Kurz gesagt: Was würde die Jugend heutzutage nur ohne Smartphones und Internet machen?

Sicher nutzen auch Ihre Kinder manche Social Media- und Messenger-App. Damit Sie als Elternteil den Überblick behalten und wissen, worauf es bei den unterschiedlichen Apps zu achten gilt, haben wir nachfolgend eine Übersicht der populärsten Anwendungen für Sie zusammengestellt. Denn: Die Grundlagen beliebter Apps zu kennen – was sie sind, warum sie so beliebt sind und welche Probleme auftauchen können, wenn sie nicht verantwortungsvoll genutzt werden – kann den Unterschied zwischen einer positiven und einer negativen Erfahrung für Ihr Kind ausmachen. Nachfolgend haben wir die beliebtesten Apps für Sie zusammengestellt.

Messenger-Apps

WhatsApp

 

Quelle: GettyImages

Mit der Instant-Messaging-App WhatsApp können Textnachrichten, Audionachrichten, Videos, Fotos, Dateien und sogar Standorte an eine oder mehrere Personen verschickt werden, ohne dass es dafür ein Nachrichtenlimit oder Gebühren gibt. Außerdem besteht die Möglichkeit, seine Telefonkontakte über WhatsApp anzurufen. Auch Gruppenanrufe sind möglich. Die Instant-Messaging-App ist seit 2009 auf dem Markt und gehört seit 2014 zum Facebook-Konzern.

 

Quelle: GettyImages

 

Was Eltern wissen sollten

  • Die Nutzungsbedingungen von WhatsApp sehen ein Mindestalter von 16 Jahren vor. Dennoch scheinen viele jüngere Teenager den Messenger-Dienst zu nutzen, da das Mindestalter von der Facebook-Tochter nicht überprüft wird.
  • WhatsApp steht immer wieder wegen diverser Sicherheitslücken in der Kritik. Zwar gibt es seit 2016 die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, doch loggt WhatsApp andere Daten mit und teilt diese auch mit dem Mutterkonzern Facebook, etwa wann und wie oft die App genutzt wird. Des Weiteren verbindet die App den Nutzer nach Ihrer Anmeldung automatisch mit allen Personen im Adressbuch, die ebenfalls WhatsApp verwenden.
  • Der Plan, die Nutzungsbedingungen zu aktualisieren, sorgte jüngst für sehr viel Unmut in der Community, was eine große Abwanderungswelle auslöste. Allerdings sind europäische User durch die DSGVO geschützt.

Generell gilt: Sensible Daten, beispielsweise Bankdaten, sollten grundsätzlich nie über den Messenger-Dienst ausgetauscht werden.

Discord

 

Discord begann als klassische Videospiel-App, hat sich aber schnell zu einer der größten Plattformen entwickelt, auf der die User Text-, Sprach- und Videochats nutzen können, um eine Vielzahl von Themen zu diskutieren.

 

Was Eltern wissen sollten

  • Auf Discord gibt es öffentliche und private „Server” oder Diskussionsgruppen. Kinder und Jugendliche können öffentlichen Gruppen beitreten, private Gruppen beantragen oder eigene Gruppen gründen. Am sichersten ist es, wenn sie einer privaten Gruppe mit Personen beitreten, die sie auch im wahren Leben kennen.
  • Vorsicht: Einige Gruppen bei Discord sind nur für Erwachsene gedacht, wiederum andere Gruppen schüren Hass und Hetze. Seien Sie als Elternteil besonders vorsichtig, welcher Gruppe Ihr Kind beitritt und sprechen Sie gezielt mit Ihrem Kind, wenn es die App auf dem Smartphone hat.

Apps für das Teilen von Fotos und Videos

Instagram

 

Instagram ist eine kostenlos Anwendung zum Teilen von Fotos und Videos, die hauptsächlich als App für Smartphone und Tablet verwendet wird. Insgesamt werden am Tag rund 80 Millionen Beiträge und 400 Mio. Instagram-Stories gepostet.

Mit Instagram können User Fotos und 15-Sekunden-Videos aufnehmen, bearbeiten und teilen, entweder öffentlich oder innerhalb eines privaten Netzwerks von Followern. Es vereint die beliebtesten Funktionen von Social Media-Seiten: Fotos teilen, ansehen und kommentieren. Außerdem können die Fotos mit lustigen Filtern und Effekten versehen werden, so dass sie hochwertig, teilweise sogar künstlerisch aussehen.

Quelle: GettyImages

 

Was Eltern wissen sollten

  • Bei dieser App sind Kinder und Jugendliche auf der Suche nach „Likes”. Ähnlich wie bei Facebook messen Teenager den „Erfolg“ ihrer Fotos – mitunter sogar ihr Selbstwertgefühl – an der Anzahl der Likes, Kommentare und Follower, die sie erhalten. Das Posten eines Fotos oder Videos kann problematisch sein, wenn Ihre Kinder es posten, um die eigene Popularität zu bestätigen.
  • Öffentliche Fotos gehören auf dieser App zum Standard. Fotos und Videos, die auf Instagram geteilt werden, sind öffentlich, es sei denn, die Datenschutzeinstellungen wurden angepasst. Hashtags und Standortinformationen können Fotos sogar noch sichtbarer für Communities machen, die über die Follower eines Users hinausgehen, wenn dessen Konto öffentlich ist.
  • Kinder und Jugendliche können private Nachrichten senden. Instagram Direct ist wie eine SMS mit Fotos oder Videos und kann mit bis zu 15 gemeinsamen Freunden verwendet werden. Diese Bilder werden nicht in ihren öffentlichen Feeds angezeigt. Obwohl gegen Gruppenchats nichts einzuwenden ist, neigen Kinder eher dazu, unangemessene Dinge mit ihrem inneren Kreis zu teilen.

Weitere spannende Fakten zu Instagram haben wir im Beitrag „Instagram vs. Pinterest: Fakten und Tipps zur Nutzung” zusammengetragen.

TikTok

 

„Tik Tok – Real Short Videos“ ist ein soziales Netzwerk für Performance- und Video-Sharing, in dem hauptsächlich Teenager bekannte Songs nachsingen, aber auch eigene Songs schreiben und singen. User können eine Fangemeinde unter Freunden aufbauen oder Beiträge öffentlich teilen.

 

Was Eltern wissen sollten

  • Die Lieder und Videos enthalten viele fragwürdige Inhalte. Da die Plattform populäre Musik und eine Mischung aus jugendlichen und erwachsenen Nutzern bietet, sind Flüche und sexuelle Inhalte an der Tagesordnung.
  • Obwohl viele Kommentare freundlich sind, enthalten Videos oft Kommentare über den Körper der Person, die das Video erstellt hat oder auch andere sexuelle Anspielungen. Da sowohl Kinder unter 13 Jahren als auch Erwachsene die App nutzen, ist hier besondere Vorsicht geboten.
  • Das Gewinnen von Fans und Followern ist vielen Kindern und Jugendlichen bei TikTok wichtig. Je mehr Anhänger, desto besser. Deshalb kommt es nicht selten vor, dass sich Teenager ein öffentliches Profil anlegen, um Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen.

Quelle: GettyImages

Snapchat

 

Snapchat ist eine Messaging-App, mit der User ein Zeitlimit für die Bilder und Videos festlegen können, die sie senden, bevor sie verschwinden. Videos und Fotos können mit Filtern, Effekten, Emojis und Texten versehen werden. Die meisten Kinder und Jugendlichen verwenden die App, um alberne oder peinliche Fotos zu teilen, ohne dabei dem Risiko ausgesetzt zu sein, dass genau diese Fotos veröffentlicht werden. Doch genau hier liegt der Denkfehler, denn auch wenn die Fotos oder Videos nur für kurze Zeit sichtbar sind, können dennoch Screenshots gemacht werden.

 

 Was Eltern wissen sollten

  • Es ist ein Mythos, dass Snapchats für immer verschwinden. Daten sind Daten: Wann immer ein Bild gesendet wird, bleibt es – zum Beispiel, weil die Person auf der Empfängerseite schnell einen Screenshot gemacht hat, bevor das Foto verschwindet. Snapchats können sogar wiederhergestellt werden.
  • Vorsicht: „Sexting“ kann als angemessen wahrgenommen werden. Die scheinbar risikofreie Nachrichtenübermittlung könnte die User dazu ermutigen, intime Bilder zu teilen, ganz nach dem Motto: „Das Gegenüber sieht das Foto ja sowieso nur für 15 Sekunden“.
  • Außerdem enthält Snapchat auch eine Menge zweifelhafter, klickbarer Inhalte. Die Discover-Funktion von Snapchat bietet ein Sammelsurium von Artikeln, Videos und Quizfragen von Zeitschriftenverlagen, TV-Sendern und Online-Quellen, die sich hauptsächlich mit Popkultur, Prominenten und Beziehungen befassen (eine typische Schlagzeile: „DAS ist es, was Sex mit Ihrem Gehirn macht”).

Live Streaming Video-Apps

Houseparty

 

„Houseparty – Group Video Chat“ ist eine Möglichkeit für Gruppen, sich per Live-Video zu verbinden. Zwei bis acht Personen können sich gleichzeitig in einem Chat befinden. Gerade während der Corona-Pandemie stieg die Popularität dieser App sehr. Nicht nur, weil man per Video-Chat mit der Familie und Freunden Kontakt halten kann, sondern auch, weil es die Möglichkeit gibt, gemeinsam Spiele zu spielen. Außerdem kann ein Chat „gesperrt“ werden, um keine andere Person dem eigenen Chat beitreten zu lassen.

Mit einem Tablet, beispielsweise dem Galaxy Tab S7, macht Houseparty noch mehr Spaß.

 

Quelle: Samsung

Was Eltern wissen sollten

  • User können während eines Chats Bildschirmfotos machen. Es wird gerne angenommen, dass das, was in einem Chat passiert, auch in diesem Chat bleibt, doch das ist nicht unbedingt der Fall. Es ist ein Leichtes für jemanden, während eines Chats einen Screenshot zu machen und dieses Foto dann mit jemand anderem zu teilen.
  • Ein Teil des Reizes von Live-Videos liegt darin, dass Unvorhergesehenes passieren kann. Im Gegensatz zu statischen Beiträgen, die von den Entwicklern überprüft werden können, sind Live-Video-Chats immer spontan. Daher ist es unmöglich vorherzusagen, was Ihre Kinder sehen werden, besonders wenn sie sich in Chats mit Personen befinden, die sie nicht gut kennen.

Social Media-Apps zum Chatten, Treffen und Daten

Omegle

 

Omegle ist eine Chatseite, die zwei Fremde in einem Text- oder Videochat zusammenbringt. Anonymität kann für Kinder und Jugendliche sehr attraktiv sein, und Omegle bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Die „Interessenboxen” ermöglichen es den Usern außerdem, potenzielle Chat-Partner nach gemeinsamen Interessen zu filtern.

 

Was Eltern wissen sollten

  • Die Nutzer werden mit Fremden zusammengebracht. Das ist die ganze Prämisse der App. Außerdem ist bei Omegle keine Registrierung erforderlich.
  • Omegle ist keine geeignete Social Media-App für Kinder und Jugendliche, da die App hauptsächlich von Menschen benutzt wird, die auf sexuelles Chatten aus sind. Einige ziehen es vor, dies live zu tun, andere bieten Links zu Pornoseiten an.
  • Sprache ist ein großes Thema bei Omegle. Da die Chats anonym sind, sind sie oft sehr viel direkter und expliziter als solche mit identifizierbaren Usern. Kinder und Jugendliche werden dazu verleitet, sich vertrauensvoll auf Fremde einzulassen.

 

Seit Mitte Januar steht fest, dass demnächst ein Nachfolger des ROG Phone 3 erscheint. Das voraussichtlich ROG Phone 5 genannte Gaming-Smartphone wurde nun bei einer chinesischen Zertifizierungsbehörde und bei einer Benchmark-Plattform gelistet.

Bereits kurz nach der offiziellen Vorankündigung des nächsten Asus-Smartphones für Gamer tauchte ein Foto des mutmaßlichen ROG Phone 5 auf. Darauf war ein verändertes Rückseiten-Design zu sehen, zudem verriet ein Eintrag bei der Zertifizierungsbehörde 3C die auf 65 Watt erhöhte Ladeunterstützung. Jetzt wurde das Gerät mit der Modellnummer ASUS_I005DA auch bei der Zertifizierungsbehörde TENAA und bei Geekbench entdeckt.

Neue Details zur Rückseite und mehr

 

Der Eintrag bei der TENAA gibt einige Spezifikationen des ROG Phone 5 an. Ein 6,78 Zoll großes OLED-Display soll zum Einsatz kommen und die Abmessungen des Smartphones betragen 172,8 x 77,2 x 10,3 Millimeter. Zwei Akkuzellen mit je 3.000 Milliamperestunden sind den Angaben zufolge verbaut, was die Unterstützung für 65-Watt-Laden erklären würde. Außerdem gibt es im TENAA-Eintrag weitere Fotos, auf denen etwa die Rückseite genauer zu erkennen ist. Der linke untere Teil der Rückseite weist eine LED-Matrix mit dem ROG-Logo auf. Für den Vorgänger bot Asus eine Hülle mit solch einer Eigenschaft an. Die Anzeige der LED-Matrix lässt sich vermutlich per App anpassen und personalisieren. Diagonal entlang der Mitte scheint ein kleines Zweitdisplay integriert zu sein. Darauf werden wohl Benachrichtigungen und Infos angezeigt. Abseits dieser zwei Neuerungen ähnelt das Smartphone hinten überwiegend dem ROG Phone 3.

 

Gaming-Smartphone schlägt Samsungs Galaxy S21 Ultra

 

Quelle: Qualcomm

Bei Geekbench ist das ROG Phone 5 mit einem Qualcomm Snapdragon 888 und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher gelistet. Im Prozessor-lastigen Leistungstest erreichte das neue Modell 1.131 Punkte hinsichtlich der Ein-Kern-Leistung und 3.729 Punkte hinsichtlich der Multi-Kern-Leistung. Damit lässt das kommende Asus-Smartphone sogar Samsungs Galaxy S21 Ultra bei Geekbench hinter sich, welches hierzulande mit einem Exynos 2100 ausgestattet ist. Weiterhin ist unklar, wann Asus das neue ROG Phone vorstellen wird. Der Vorgänger erschien hierzulande im Juli 2020, doch der Nachfolger könnte womöglich schon früher starten.

 

 

Quellen:

Als Apple 2014 die erste Apple Watch vorstellte, wurden Smartwatches noch als Nischenprodukt angesehen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Mittlerweile erkennen immer mehr Menschen die Vorteile von Smartwatches. Doch wer nach einer Smartwatch sucht, hat die Qual der Wahl. Damit die Entscheidung leichter fällt, haben wir vier aktuelle Modelle – die Apple Watch SE, Apple Watch Series 6, Oppo Watch und Samsung Galaxy Watch 3 – miteinander verglichen.

Design und Materialien

Die Uhren von Oppo und Apple sind im einheitlichen Smartwatch-Design gestaltet: Sie sind rechteckig und am Rand etwas gekrümmt. Die Samsung-Watch hingegen sieht aus wie eine klassische Uhr: Das runde Format, die Lünette und Knöpfe im Chronografenstil lassen auf dem ersten Blick nicht vermuten, dass es sich um eine Sportuhr handelt.

 

Ein weiterer Unterschied zeigt sich auch bei den Materialien: Die Apple Watches und Oppo Watch haben einen Aluminiumrahmen, während die Samsung Galaxy Watch 3 wahlweise aus Edelstahl oder Titan angeboten wird. Alternativ ist die Apple Watch Series 6 auch in den hochwertigen Materialien Edelstahl und Titan verfügbar.

Bilder: Oppo Watch, Apple Watch SE, Apple Watch Series 6, Samsung Galaxy Watch 3 (Quelle: Oppo, Apple, Samsung)

Fitness- und Gesundheitsfeatures

 

Quelle: GettyImages

Alle vier Smartwatches sind vollgepackt mit Gesundheits- und Fitnessfeatures wie beispielsweise Schrittzähler, Pulsmessung, Schlafanalyse, Workouts und das Erfassen von Trainingsdaten. Allerdings gibt es jeweils feine Unterschiede. Die EKG-Funktion und Blutsauerstoffmessung (SpO2) sind nur auf der Apple Watch Series 6 und Samsung Galaxy Watch 3 verfügbar. Zusätzlich kann mit der Galaxy Watch 3 auch der Blutdruck gemessen werden. Bitte beachten Sie, dass die Messungen nur der Fitness- und Wellnesskontrolle dienen und keine medizinischen Diagnosen ersetzen.

 

Eine Sturzerkennung, einen Höhenmesser und einen E-Kompass bieten sowohl beide Apple Watches als auch die Samsung Watch an. Oppo hat auf diese Funktionen verzichtet. Aufgrund der verschiedenen Betriebssysteme variieren neben der Anzahl an Trainingsfeatures auch das Angebot an Apps und die Bedienung.

Konnektivität und Zubehör

 

Quelle: Samsung

Die Smartwatches von Apple, Samsung und Oppo haben ein Mikrofon und einen Lautsprecher mit an Bord, zusätzlich sind sie wassergeschützt und daher zum Schwimmen geeignet. Bluetooth, GPS, WLAN und NFC unterstützen ebenfalls alle vier Uhren.

 

Über Bluetooth kann auch Zubehör verbunden werden. Für die Samsung Watch stehen die True-Wireless-Kopfhörer „Galaxy Buds Live“ und „Galaxy Buds+“ für ein kabelloses Telefonieren oder Musik hören zur Verfügung. Apple und Oppo bieten mit den „AirPods Pro“ bzw. „OPPO Enco Free“ ebenfalls In-Ear Kopfhörer mit ANC an. Dank „Active Noise Cancelling“ können störende Hintergrundgeräusche einfach reduziert oder gar weggefiltert werden.

Technische Feinheiten

 

Die vier Smartwatches verfügen alle über ein scharfes OLED-Display und schnelle Prozessoren. In der Apple Watch Series 6 steckt der neueste S6-Chip von Apple, der 20 Prozent schneller als der S5-Prozessor der Apple Watch SE ist. Auch in den Uhren von Samsung und Oppo takten mit dem Exynos 9110 bzw. Qualcomm Snapdragon Wear 3100 leistungsstarke Prozessoren.

 

In Sachen Speicherplatz stehen für beide Apple Watches 32 GB interner Flash-Speicher zur Verfügung, während die Oppo Watch und Galaxy Watch 3 jeweils 8 GB Massenspeicher haben. Die beiden Apple-Modelle bieten somit im Vergleich den größten Speicherplatz.

 

Samsung verspricht die längste Akkulaufzeit (bis zu 43 Stunden), danach folgt die Oppo Watch mit max. 36 Stunden im Smart-Modus. Im Stromsparmodus hält die Uhr von Oppo sogar bis zu 21 Tage durch. Schlusslicht bilden die beiden Apple Watches: Apple verspricht für beide Uhren eine ununterbrochene Nutzungsdauer von bis zu 18 Stunden. Aufladen kann man die Apple Watches und Oppo Watch über ein magnetisches Ladekabel. Die Samsung Galaxy Watch 3 lässt sich induktiv laden, also kabellos auf entsprechenden Ladematten oder über die Rückseite ausgewählter Smartphones.

Preisvergleich

 

Quelle: Oppo

Ein wichtiges Kaufkriterium ist auch der Preis. Die Oppo Watch startet mit der kleinsten Variante (41 mm) bei 180 Euro und ist damit am günstigsten. Das größere Modell (46 mm inkl. LTE-Empfang) kostet 320 Euro. Danach folgt preislich die Galaxy Watch 3 von Samsung: Das kleinste Modell (41 mm) ist ab 280 Euro verfügbar, mit integriertem LTE-Modem kostet die Watch 380 Euro. Die größere Variante (45 mm) liegt bei 300 Euro bzw. 430 Euro mit LTE-Empfang.

 

Quelle: Apple

Die Apple Watch SE ist ein echter Preis-Leistungshit. Schließlich ist die Uhr ohne LTE-Modem mit einem Preis von 290 (40 mm) bzw. 310 Euro (44 mm) kaum teurer und mit LTE sogar günstiger als die Galaxy Watch 3 (320 bzw. 350 Euro). Wesentlich mehr investieren muss man in die Apple Watch Series 6, die bei 400 (ohne LTE) bzw. 520 Euro (mit LTE) startet.

 

Die Preise aller vier Modelle variieren abhängig vom Armband, der Farbe und teilweise nach Gehäusematerial. Wenn man beispielsweise die Apple Watch Series 6 in Titan mit Saphirglas bestellt, kostet die Uhr ca. 900 Euro.

 

Tipp

Bei 1&1 gibt es viele der Uhren in Kombination mit einer 1&1 All-Net-Flat und einem neuen Smartphone deutlich günstiger.

Fazit: Welche Smartwatch passt zu mir?

 

Quelle: Shutterstock

Natürlich sind die Apple Watches erwartungsgemäß am besten für iPhone-Nutzer geeignet. Die watchOS-Geräte lassen sich nämlich nicht mit Android-Handys verbinden. Dabei ist die Apple Watch SE für diejenigen interessant, die eine Einsteiger-Smartwatch mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis suchen. Wer aber bereits eine Apple Watch im Schrank liegen hat oder gerne etwas mehr in eine Watch investieren möchten, der sollte für ein umfassendes Upgrade zur Watch Series 6 greifen. Schließlich bietet die Uhr den aktuell schnellsten Prozessor aus dem Hause Apple und die meisten Funktionen.

 

Die Wahl zwischen der Samsung Galaxy Watch 3 und Oppo Watch ist als Android-Nutzer mitunter auch eine Geschmacksfrage. Wer das klassische Uhrendesign präferiert, für den ist die Samsung-Watch die ideale Wahl. In Sachen Funktionsumfang hat die Galaxy Watch 3 auch die Nase vorn. Dafür ist die Oppo Watch deutlich günstiger und dadurch gerade für Smartwatch-Einsteiger interessant. Auf die wichtigsten Fitness- und Gesundheitsfeatures müssen Sie dennoch nicht verzichten.

 

 

 

Der chinesische Hersteller Oppo soll bereits im März seine neuen Flaggschiff-Smartphones der Find X3-Serie vorstellen. Die Nachfolgegeräte des leistungsstarken Find X2 sollen unter anderem zu den ersten Modellen mit dem nagelneuen Snapdragon 888 zählen. In diesem Beitrag haben wir für Sie alle bislang bekannten Informationen zum Top-Smartphone zusammengefasst.

Find X3 in dreifacher Ausführung

 

Bereits Ende 2020 prophezeite der Leaker Evan Blass, dass Oppo die Find X3-Serie in die Modelle Find X3 Lite, Find X3 Neo und Find X3 Pro aufteilen werde. Blass gilt als sehr zuverlässige Quelle für dergleichen Informationen, daher kann auch dem von ihm genannten Vorstellungszeitraum Anfang März 2021 Glauben geschenkt werden.

 

Ein möglicher Preis ist bislang für keines der Geräte bekannt. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass insbesondere das Find X3 Pro mit einem ähnlich wuchtigen Preisschild wie das 1.200 Euro teure Find X2 Pro versehen werden wird.

Renderbilder zeigen voraussichtliches Design

 

Quelle: voice.com/Evan Blass

Inzwischen hat Blass auf der Website Voice.com sogar einige Renderbilder nachgereicht. Diese zeigen das Oppo Find X3 Pro so, wie er es sich basierend auf den bisherigen Leaks vorstellt. Das gezeigte Gerät scheint mit einer Rückseite aus Glas oder Kunststoff versehen zu sein, welches in das erneut weit hervorstehende Kamera-Modul übergeht. Das Find X2 Pro war optional auch mit einer schicken Kunstleder-Rückseite erhältlich, es bleibt abzuwarten, ob diese auch für den Nachfolger zurückkehrt.

 

Besagtes Kameramodul weist vier Linsen unterschiedlicher Größe auf. Den Gerüchten zufolge sollen der Haupt- und Ultraweitwinkelsensor mit jeweils 50 Megapixeln auflösen, während ein 13-MP-Teleobjektiv weiter entfernte Motive einfängt. Bei der letzten Kamera soll es sich um einen 3-MP-Mikroskop-Sensor handeln, der Makroaufnahmen von Blumen und ähnlich kleinen Motiven anfertigt.

Recyceltes Display, dafür endlich Wireless-Charging?

 

Quelle: voice.com/Evan Blass

Das Display des Oppo Find X3 Pro soll erneut 6,7 Zoll messen und eine „Punchhole“-Frontkamera in der Bildschirmecke bieten. Alles beim Alten also. Auch die Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz und 1440p Auflösung sollen übernommen werden. Während auch das kabelgebundene Laden weiterhin mit 65W vonstattengehen könnte, sprechen Gerüchte von einem Upgrade auf die neue Air VOOC Technologie. Kabelloses Laden fehlte dem Find X2 Pro bisher.

 

Dass Oppo seine neue Flaggschiff-Serie mit dem neuesten Snapdragon 888 SoC ausstatten wird, gilt als eines der sichersten Gerüchte zu den Find X3-Modellen. Oppo selbst bestätigte zuletzt, dass im ersten Quartal 2021 ein Flaggschiff mit diesem Prozessor erscheinen wird. Auch versprach der Hersteller, ein neues „Full-Path Color Management System“ einzusetzen, mit dem Foto- und Videoinhalte in nativer 10-Bit Farbtiefe dargestellt werden.

 

 

Quellen:

Sie wollen sich ein Tablet vor allem zum Zeichnen, zum Bearbeiten von Dateien oder für kurze Notizen zulegen, wissen aber noch nicht von welchem Hersteller? Lassen Sie sich nicht alleine von den Specs Ihres Wunsch-Tablets überzeugen. Zwischen Apple und Samsung gibt es auch Unterschiede im Hinblick auf Design und Funktionalität kompatibler Eingabestifte. Deshalb liefern wir hier einen Überblick, was die S-Pens von Samsung und der Apple Pencil der 2. Generation im direkten Vergleich können.

Kompatibilität der beiden Tablet-Eingabestifte im Vergleich

 

Quelle: Samsung

Samsung liefert jedes seiner Galaxy-Tablets mit einem eigenen Eingabestift aus – was uns dabei besonders gut gefällt: Die S-Pens sind mit unterschiedlichen Galaxy-Geräten kompatibel. Sie können also mit dem Stift des Galaxy Note 10 Lite auch Galaxy-Tablets bedienen. Umgekehrt funktioniert das natürlich genauso – einzige Voraussetzung ist, dass Sie ein Galaxy-Smartphone mit S-Pen Unterstützung besitzen, zum Beispiel das S21 Ultra.

 

Hingegen ist der Apple Pencil mit iPhones leider nicht kompatibel und auch bei den iPads gibt es Einschränkungen. Sie können den Apple Pencil nur mit folgenden Modellen nutzen: Dem 12,9 Zoll iPad Pro der dritten und vierten Generation, dem 11 Zoll iPad Pro der ersten und zweiten Generation sowie dem iPad Air der vierten Generation. Wer ein anderes Apple-Tablet hat, kann gegebenenfalls auf den Apple Pencil der ersten Generation ausweichen.

S-Pen und Apple Pencil: Das Design der Eingabestifte

 

Quelle: Apple

Während der Apple Pencil der 1. Generation komplett rund war, hat das neuere Modell eine flache Seite. Das neue Design dient vor allem dem Schutz des Eingabestifts: Ein runder Stift würde auf ebenen Flächen rollen und somit leicht herunterfallen. Durch seine matte Oberfläche liegt der Apple Pencil auch nach längerem Benutzen gut in der Hand. Die Spitze des Apple Pencils ist kegelförmig und insgesamt länger als beim S-Pen.

 

Quelle: Samsung

Die Eingabestifte von Samsung sind insgesamt minimal kürzer als der Apple Pencil und haben eine kurze und präzise Stiftspitze – wie bei einem Kugelschreiber. Diese ist wie beim Apple-Modell austauschbar, für den S-Pen gibt es jedoch Ersatzspitzen aus unterschiedlichen Materialen. So können Sie für jedes Nutzungsszenario die passende Spitze einsetzen – je nachdem, ob Sie lieber Silikon, Plastik oder ein anderes Material bevorzugen.

 

Quelle: Samsung

Die meisten S-Pen-Modelle haben ebenfalls eine matte Oberfläche und eine abgeflachte Seite. Bei genauerem Hinschauen dürften Ihnen jedoch minimale Unterschiede zwischen den S-Pens der verschiedenen Tablets auffallen: Der Stift der Galaxy Tab S7-Geräte hat eine rundere und deutlich ergonomischer geformte Frontpartie als beispielsweise der S-Pen des Galaxy Tab S6. Deshalb ist ersterer besser geeignet, wenn Sie den Stift mehrere Stunden pro Tag benutzen möchten.

Zeichnen und Schreiben mit den verschiedenen Tablet-Stiften

 

Der Apple Pencil ist mit einer drucksensitiven Spitze ausgestattet. Dadurch kann der Stift erkennen wie fest Sie aufdrücken und dementsprechend werden Linien dunkler oder breiter angezeigt. Zudem hat Apple in seinem Pencil einen Lagersensor verbaut, sodass Sie Flächen schraffieren können. Durch diese Eigenschaften und die niedrige Latenz (abhängig vom Modell des kompatiblen iPads) fühlt sich das Schreiben und Zeichnen mit dem Stift von Apple sehr natürlich an. Mit wenigen Klicks auf dem Display oder per Doppeltippen auf den Apple Pencil selbst kann zwischen den verschiedenen Schreib- und Malwerkzeugen geswitcht werden.

 

Quelle: Samsung

Zeichnen wie ein Profi: Das soll laut Samsung mit dem S-Pen möglich sein. Der Stift bietet über 4.000 verschiedene Druckstufen und eignet sich damit vor allem für filigrane Zeichnungen oder zum Schreiben. Die Latenz der neuesten S-Pens liegt Herstellerangaben zufolge bei unter zehn Millisekunden, sodass Sie kaum eine Verzögerung erkennen und es sich fast so anfühlt, als würden Sie einen ganz normalen Stift verwenden. Die Spitze des S-Pens ist sehr klein und kurz, sodass Sie beispielsweise nach dem Absetzen bei einer Skizze oder beim Schreiben ohne Überlappungen weitermachen können. Zum Ausmalen von Flächen ist der Apple Pencil hingegen aufgrund der anderen Form der Spitze besser geeignet.

Weitere Funktionen von Apple Pencil und Samsungs S-Pen im Kurzüberblick:

 

Den vollen Funktionsumfang beider Eingabestifte zu vergleichen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Deshalb fokussieren wir uns im Folgenden auf die Hauptfunktionen von Apple Pencil und Samsungs S-Pens.

Tablet-Bedienung mit dem Eingabestift: Apple Pencil versus S-Pen

Natürlich können Sie mit den Stiften nicht nur schreiben und zeichnen, sondern damit auch Ihr Tablet bedienen, um unschöne Fingerabdrücke auf dem Display zu vermeiden. Mit beiden Modellen können Sie Apps öffnen oder News-Artikel zum Lesen scrollen – beim Apple Pencil gibt es bei den Wisch-Gesten allerdings noch Optimierungspotenzial: Um beispielsweise das Kontrollzentrum aufzurufen, müssen Sie weiterhin mit dem Finger vom oberen Bildschirmrand nach unten streichen. Mit Samsung S-Pen funktionieren die Wisch-Gesten deutlich zuverlässiger.

Handschriftliche Notizen in getippten Text umwandeln

Ein Feature, das uns bei beiden Eingabestift-Modellen gut gefällt, ist die Umwandlung von handschriftlichen Notizen in einen getippten Text. Diese Funktion ist nicht nur während des Home Schoolings sehr praktisch, sondern auch für kurze Notizen während Video-Calls im Home-Office.

 

Alleinstellungsmerkmal des S-Pens: Vielfältig einsetzbare Bluetooth-Funktionen und Gestensteuerung

 

Die S-Pens von Samsung bieten zahlreiche, praktische Bluetooth-Funktionen, die die Tablet-Nutzung im Alltag deutlich erleichtern. In den Einstellungen können Sie diese individuell konfigurieren und zudem festlegen, was beim Drücken des Buttons am Stift passieren soll. Damit können Sie zum Beispiel automatisch die Kamera oder andere Apps wie Google Chrome oder Samsung Notes öffnen. Besonders praktisch ist der Button, wenn Sie den S-Pen als Fernbedienung für Präsentationen mit Microsoft Office nutzen möchten – mit ein- oder zweimaligem Drücken können Sie zur nächsten Folie klicken oder zur vorherigen Ansicht springen. Beachten Sie: Die Reichweite der Fernsteuerungsfunktion mit dem S Pen beträgt bis zu zehn Meter.

 

Darüber hinaus können Sie das Samsung-Tablet mit dem S-Pen intuitiv über Gesten steuern. Machen Sie beispielsweise eine Zickzack-Bewegung, wird automatisch ein Screenshot erstellt. Eine Pfeilbewegung nach rechts bedeutet „zurück“ und mit einem Pfeil nach unten öffnet sich das Home-Menü.

Akku- und Preisvergleich der Tablet-Stifte von Apple und Samsung

 

Der Apple Pencil hält mit einer Akkuladung je nach Nutzungsintensität bis zu zwölf Stunden durch. Neigt sich die Akkukapazität dem Ende entgegen, kann er induktiv am iPad wieder aufgeladen werden: Legen Sie den Apple Pencil auf die Längsseite des iPads, schon dockt er magnetisch an und wird automatisch mit Energie versorgt. Der Apple Pencil der 2. Generation muss separat zum iPad dazugekauft werden, die unverbindliche Preisempfehlung liegt aktuell bei 135 Euro.

 

Im Gegensatz dazu ist der S-Pen von Samsung im Lieferumfang des jeweiligen Galaxy-Tablets inklusive, kann aber je nach gewünschtem Modell auch nachgekauft werden. Der Ersatz-S-Pen für das Tab S7 bzw. Tab S7+ kostet beispielsweise knapp 60 Euro und ist damit weniger als halb so teuer wie der Apple Pencil. Auch der S-Pen dockt magnetisch am Tablet an und kann so aufgeladen werden – jedoch nicht auf der Längsseite, sondern auf der Rückseite in einer passenden, flachen Einkerbung. Detaillierte Informationen zur Akkulaufzeit liefert Samsung leider nicht – nur so viel verspricht der Hersteller auf der S-Pen-Detailseite: Nach zehn Minuten Ladezeit verfügt der Stift über eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden (im Standby-Modus).

Fazit – Apple Pencil im Vergleich zu Samsungs S-Pen

 

Der Apple Pencil ist die perfekte Wahl für alle, die sich kreativ austoben möchten und den Eingabestift vor allem für Zeichnungen, Skizzen oder für Kalligrafie nutzen wollen. Der Stift liegt auch nach mehreren Stunden angenehm in der Hand und vermittelt auf dem iPad ein fast natürliches Schreib- und Zeichengefühl. Der S-Pen von Samsung zeichnet mit seiner 0,7 Millimeter dünnen Spitze hingegen etwas präziser und ist insgesamt vielseitiger einsetzbar, zum Beispiel als Fernbedienung für Präsentationen. Auch die Gestensteuerung ist ein praktisches Zusatzfeature, an dessen Nutzung sich die meisten Neu-S-Pen-Besitzer wahrscheinlich erst gewöhnen müssen.

 

Mit dem Xiaomi Mi 11 hat der chinesische Hersteller sein neuestes Top-Smartphone nun auch für Deutschland vorgestellt. Worin unterscheidet es sich vom Vorgänger, dem Xiaomi Mi 10? Das zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag, indem wir die Ausstattung beider Flaggschiffe vergleichen.

Preise, Ladegerät und Design

 

Beim neuen Mi 11 hat Xiaomi einiges im Vergleich zum Mi 10 geändert, jedoch nicht die Preise. Ebenso wie das seit April 2020 verfügbare Xiaomi Mi 10 erscheint im März 2021 der Nachfolger in zwei Varianten für 799 beziehungsweise 899 Euro. Ab dem 25. Februar ist das neueste Flaggschiff bei 1&1 vorbestellbar. Die Speichergrößen bleiben unverändert bei acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 oder 256 Gigabyte Massenspeicher. Bei Letzterem setzt der Hersteller aber nicht mehr auf UFS 3.0, sondern den schnelleren Speicherstandard UFS 3.1. Weiterhin gibt es keine Möglichkeit den Speicherplatz zu erweitern. Der Lieferumfang bleibt bis auf das Ladegerät unverändert. Statt einer Leistung von 30 Watt bietet der neue Charger eine höhere Leistung von 55 Watt und soll dennoch recht kompakt sein.

 

Grundlegend ähnelt das Mi 11 optisch dem Mi 10, aber natürlich gibt es ein paar Unterschiede beim Design. Vor allem fallen Veränderungen bei den hinteren Kameras auf. Während sie beim Mi 10 noch in einem vertikalen Streifen angeordnet waren, erinnert das Kamera-Design des Nachfolgers eher an die aktuellen iPhone-Modelle. Neben zwei großen Kameras gibt es noch einen kleineren Sensor und einen LED-Blitz. Insgesamt ist das Mi 11 rund zwei Millimeter länger, einen Millimeter dünner und zwölf Gramm leichter als sein Vorgänger. Der Hersteller setzt hinten wie beim Mi 10 auf Gorilla Glass 5, welches neuerdings matt beschichtet ist. Die Front ist an der linken und rechten Seite erneut gekrümmt, aber auch am oberen und unteren Rand wölbt sich das stabilere Gorilla Glass Victus des Mi 11 leicht. Im Metallrahmen sind jeweils Stereolautsprecher integriert, die beim diesjährigen Topmodell zusätzlich von Harman/Kardon abgestimmt wurden.

Display, Prozessor und Funkstandards

 

Quelle: Xiaomi

Xiaomi hat das Display beim neuen Modell deutlich verbessert. Das letztjährige Flaggschiff bietet noch ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln sowie 90 Hertz. Im Xiaomi Mi 11 steckt hingegen ein AMOLED-Display mit 6,81-Zoll-Diagonale, 3.200 x 1.440 Pixeln und einer adaptiven Bildwiederholrate von 120 Hertz. Zudem fällt die Touch-Abtastrate mit 480 Hertz extrem hoch aus und der neue Bildschirm soll wesentlich heller und farbgenauer sein. Übrigens kann der ins Display integrierte Fingerabdrucksensor des Mi 11 den Puls messen, allerdings wird diese Funktion erst später per Update für das deutsche Modell nachgeliefert.

 

Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Smartphones ist der verbaute Prozessor. Jeweils kommt ein Oberklasse-Chip von Qualcomm zum Einsatz. Das Mi 10 wird von einem Snapdragon 865 betrieben, welcher im Dezember 2020 vom Snapdragon 888 abgelöst wurde. Als erstes Gerät ist das Mi 11 mit dem neueren Snapdragon-Prozessor ausgestattet. Er macht das Xiaomi-Flaggschiff zum aktuell schnellsten Smartphone auf dem Markt. Qualcomm versprach zur Ankündigung des Snapdragon 888 eine 25 Prozent bessere CPU-Leistung, 35 Prozent mehr GPU-Leistung und deutlich mehr KI-Performance bei gesteigerter Effizienz. Hinsichtlich der Funkstandards beherrschen beide Modelle 5G, Wi-Fi 6, NFC und Dualband-GPS, das Mi 11 unterstützt aber den neueren Bluetooth-Standard 5.2 anstatt 5.1.

Akku und Kameras

 

Quelle: Xiaomi

Die Akkukapazität des Xiaomi Mi 10 ist mit 4.780 Milliamperestunden sogar geringfügig größer als die des Mi 11, das eine Kapazität von 4.600 Milliamperestunden aufweist. Dafür lässt sich das Mi 11 aber schneller aufladen. Wie anfangs erwähnt, sind neuerdings bis zu 55 anstatt 30 Watt per USB-C möglich. Kabelloses Laden schafft das Mi 11 mit 50 Watt, während das Mi 10 bei 30 Watt limitiert ist. Auch die Leistung für Reverse Wireless Charging hat der Hersteller von fünf Watt auf zehn Watt verdoppelt.

 

Trotz des veränderten Designs gibt es technisch bei den Kameras nicht allzu große Unterschiede. Jeweils verbaut Xiaomi eine 20-Megapixel-Frontkamera, eine Hauptkamera mit 108 Megapixeln und eine Ultraweitwinkelkamera, welche mit 13 Megapixeln auflöst. Deren Spezifikationen sind bis auf eine von f/1.69 auf f/1.85 verschlechterte Blende der Hauptkamera unverändert.

 

Im Vergleich: Die Kamera des Mi 10

Beim Mi 10 sind des Weiteren noch zwei weitere Sensoren mit je zwei Megapixeln für Tiefeninformationen und Makros vorhanden. Das Mi 11 verzichtet darauf, stattdessen setzt der Hersteller auf eine sogenannte Telemakrokamera mit fünf Megapixeln. Sie bietet bei Nahaufnahmen eine höhere Brennweite als normale Makrokameras, was schon beinahe für einen Mikroskop-Effekt sorgen dürfte. Auf Telekameras für weit entfernte Motive müssen Käufer bei beiden Smartphones verzichten.

 

Das neue Xiaomi-Smartphone unterscheidet sich in puncto Kameras demnach überwiegend nur hinsichtlich der Software von seinem Vorgänger. So beinhaltet die Kamera-App neue Modi, mehr Optionen und der Nachtmodus funktioniert neuerdings auch mit der Ultraweitwinkel- und der Frontkamera. Selbst für Videos gibt es nun im Mi 11 einen Nachtmodus, der dunkle Bereiche wesentlich aufhellt. In der Galerie stehen außerdem neue Nachbearbeitungsfunktionen für Fotos und Videos zur Verfügung.

 

Weitere Software-Neuerungen folgen im zweiten Quartal mit dem Update auf MIUI 12.5. Sowohl das Mi 11 als auch das Mi 10 erhalten die neue Benutzeroberfläche.

 

Tipp
Sie interessieren sich für das Xiaomi Mi 11? Bald wird es auch im 1&1 Shop verfügbar sein, die Vorbestellungen laufen ab dem 25. Februar.

 

 

Ein Leaker verkündet per YouTube-Video einige neue Informationen zum Samsung Galaxy Tab S8 und Tab S8+. Demzufolge wagt Samsung offenbar keine Experimente mit der nächsten Generation High-End-Tablets und liefert vor allem verbesserte Versionen bereits bekannter Features, darunter besonders prominent der neue Snapdragon 888.

Snapdragon 888: Technische Details zu Prozessor, Display und Akku

 

Der YouTuber und Leaker „TheGalox” hat ein Video veröffentlicht, in dem der einige der mutmaßlichen technischen Daten der nächsten High-End-Tablets Samsung Galaxy Tab S8 und Tab S8+ offenlegt. Woher diese Informationen stammen, wird nicht näher genannt, doch angesichts der nur marginalen Verbesserungen zum Vorgänger erscheinen diese nicht allzu abwegig.

 

Das womöglich größte Upgrade ist demnach der neue Snapdragon 888 SoC von Qualcomm, mit dem beide Geräte ausgestattet werden sollen. Allzu unerwartet kommt auch dieses Upgrade nicht, da bereits die siebte Tab-Generation den damals aktuellen Snapdragon 865+ verwendete. Das Modell 888 wird im 5-Nanometer-Verfahren gefertigt und dürfte zumindest Verbesserungen in Sachen Akkulaufzeit und Performance bringen.

Displayspezifikationen ähneln Tab S7-Reihe

 

Quelle: Samsung
Im Vergleich: Das Galaxy Tab S7+

Wie üblich wird einer der größten Unterschiede zwischen dem Standard- und dem Plus-Modell in der Qualität des Displays liegen. Das Galaxy Tab S8 soll mit einem 11 Zoll IPS-Display ausgestattet sein, während das Topmodell Galaxy Tab S8+ ein 12,4 Zoll AMOLED-Display spendiert bekommt.

 

Samsung übernimmt offenbar die Displaygrößen der letzten Generation, hier verwendet das Standardmodell jedoch einen LTPS-LCD-Bildschirm. Sowohl Galaxy Tab S8 als auch Tab S8+ sollen Full-HD+-Auflösung und eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz bieten.

Fingerabdrucksensor unter dem Display: Wieder nur für Plus-Variante

 

Des Weiteren geht TheGalox davon aus, dass auch die Position des Fingerabdrucksensors unverändert bleiben soll. Demnach liegt er beim Plus-Modell wieder unter dem Display, während Nutzer des Standard-Tab-S8 ihr Gerät weiterhin am Gehäuserand entsperren.

 

Die Akkukapazität gibt der Leaker für das Galaxy Tab S8 mit 8.000 mAh und für das Tab S8+ mit 10.090 mAh an. Beide sollen mit bis zu 45 Watt Fast-Charging schnell aufgeladen werden können. Wie lange diese Akkus in der Praxis durchhalten, lässt sich noch nicht sagen.

Kommt zunächst eine Lite-Version des Tab S7?

 

Das aktuelle Galaxy Tab S7+ ist wahlweise als reine Wi-Fi-Variante oder – für einen satten Aufpreis – mit einem 5G-Modem erhältlich. Es ist davon auszugehen, dass der neue Mobilfunkstandard auch seinen Weg in eines der Galaxy Tab S8-Modelle finden wird.

 

SamMobile zufolge arbeitet der südkoreanische Hersteller außerdem parallel an einer abgespeckten „Lite“-Variante seiner aktuellen Flaggschiff-Tablets. Ob das finale Produkt als Galaxy Tab S7 Lite, Galaxy Tab S8e oder Galaxy Tab S8 Lite auf den Markt kommt, sei dabei noch unklar. Es gelte allerdings als wahrscheinlich, dass auch dieses Lite-Modell als Wi-Fi-, LTE-, und 5G-Variante erhältlich sein wird.

 

 

Quellen:

Seitdem die US-amerikanische Trump-Regierung gegen Huawei ein Handelsembargo verhängt hat, geht es mit dem Smartphone-Geschäft des chinesischen Herstellers bergab. Wie sich die künftige US-Handelsministerin Gina Raimondo nun zu den Beschränkungen gegen chinesische Unternehmen geäußert hat, lesen Sie hier.

Huawei verzeichnet im Zuge der andauernden US-Sanktionen starke Einbrüche bei den Smartphone-Verkäufen. Hauptgrund dafür sind die fehlenden Google-Dienste, wie Google Maps oder Gmail, für die Huawei durch das Embargo die Lizenz verloren hat. Die künftige US-Handelsministerin der Biden-Regierung, Gina Raimondo, hat sich nach einer schriftlichen Anfrage republikanischer Senatoren nun dazu geäußert, ob die Sanktionen gegen chinesische Unternehmen in Zukunft weiter bestehen bleiben.

 

Raimondo versprach vor dem Handelsausschuss des US-Senats alle Möglichkeiten zu nutzen, um das amerikanische (Internet-)Netzwerk vor chinesischen Einflüssen und Eingriffen zu schützen. Der Kongress bewilligte im Dezember 2020 eine 1,9 Milliarden Dollar schwere Finanzierung zum Ersatz von ZTE- und Huawei-Geräten im US-Netzwerk. Huawei befindet sich seit Mai 2019 auf der schwarzen Liste des US-Handelsministeriums und seitdem erscheinen neu am Markt eingeführte Huawei-Geräte ohne Google-Dienste.

Sanktionen sollen doch nicht gelockert werden

 

Auf die Frage, ob sie Huawei weiterhin auf der schwarzen Liste halten würde, antwortete Raimondo, dass sie die Regeln überprüfen und sich mit Senatoren und der Industrie beraten möchte, um eine Einschätzung darüber abzugeben, was für die nationale und wirtschaftliche Sicherheit der USA am besten ist. Laut Bloomberg äußerte sich Raimondo nun erneut zu dem Handelsembargo. Eigenen Worten zufolge sieht sie „keinen Grund“ die Sanktionen gegen Huawei und andere chinesische Firmen aufzuheben.

 

Die designierte US-Handelsministerin kündigte gleichzeitig aber an, die Einwände betroffener Unternehmen noch einmal anhören zu wollen. Ein kleines bisschen Hoffnung besteht also noch – vorausgesetzt, die Chinesen finden überzeugende Argumente gegen das Handelsembargo. Sofern Huawei von der schwarzen Liste gestrichen werden würde, könnte wieder ein Handel mit Google stattfinden, um die Android-Lizenz zurückzuerhalten. Die Vermarktung von Huawei-Smartphones in den USA wäre zwar selbst in diesem Fall unrealistisch, doch in Europa könnte der Hersteller dann womöglich wieder das Interesse der Kunden wecken. Zuletzt musste Huawei die Tochtermarke Honor verkaufen, um deren Überleben zu sichern.

 

 

Quellen:

 

Nachdem das Xiaomi Mi 11 in China bereits vor einigen Wochen vorgestellt wurde, hat der chinesische Smartphone-Hersteller sein neues Flaggschiff heute auch für den globalen Markt präsentiert. Hierzulande wird das Smartphone ab 799 Euro verfügbar sein und in zwei Speicherkonfigurationen starten.

Das Smartphone von Xiaomi ist mit einem Qualcomm Snapdragon 888 SoC ausgestattet und somit eines der ersten Geräte mit dem neuen Top-Prozessor. Er weist eine Strukturgröße von 5 Nanometern auf, taktet mit bis zu 2,84 GHz und besitzt ein integriertes 5G-Modem – somit ist das Xiaomi Mi 11 direkt für den neuen Mobilfunkstandard ausgerüstet. Darüber hinaus gibt es 8 Gigabyte LPDDR5 Arbeitsspeicher mit wahlweise 128 GB oder 256 GB internem Speicher nach UFS 3.1 Standard. Eine Speichererweiterung per MicroSD-Karte ist beim Xiaomi Mi 11 nicht möglich.

Mi 11 in Deutschland mit inkludiertem 50W-Netzteil

 

Für eine möglichst lange Ausdauer soll der 4.600 mAh große Akku sorgen, der kabelgebunden mit bis zu 55 Watt geladen werden kann. Ein entsprechendes Netzteil ist bereits im Lieferumfang enthalten. Alternativ lässt sich das Smartphone auch kabellos mit bis zu 50 Watt mit Energie versorgen, zudem unterstützt das Mi 11 die Ladestandards Quick Charge 5.0 sowie Power Delivery 3.0.

 

Quelle: Xiaomi

Auf der Front setzt Xiaomi auf ein 6,81 Zoll großes AMOLED-Panel, das mit 3.200 x 1.440 Pixeln in WQHD+ auflöst. Es besitzt eine erhöhte Bildwiederholrate von 120 Hz und bietet laut Hersteller eine maximale Helligkeit von bis zu 1.500 nits. Zum Entsperren gibt es einen Fingerabdrucksensor unter dem Display, der beim Mi 11 nun auch zur Erkennung der Herzfrequenz genutzt werden kann. Zur Veröffentlichung wird dieses Features jedoch noch nicht zur Verfügung stehen, laut Xiaomi wird die Herzfrequenzmessung per Software-Update nachgeliefert. Geschützt wird das Display übrigens von Corning Gorilla Glass Victus.

Verbesserte Triple-Kamera mit neuem Video-Nachtmodus

 

Die rückseitige Kamera setzt auf insgesamt drei Sensoren, als Hauptkamera kommt dabei ein optisch stabilisierter 108 Megapixel Sensor mit f/1.85 Blende zum Einsatz. Des Weiteren sind eine Ultraweitwinkelkamera mit 13 Megapixel (f/2.4 Blende) sowie eine Makrokamera mit 5 Megapixel (f/2.4 Blende) mit an Bord. Auf der Front, platziert in einer Punch-Hole, ist eine 20 Megapixel Selfie-Kamera (f/2.2 Blende) verbaut. Softwareseitig soll es eine Reihe neuer Kamera-Modi und -Filter geben, darunter zum Beispiel der neue Video-Nachtmodus.

 

Weitere Eigenschaften des Xiaomi Mi 11 sind Stereo-Lautsprecher mit Sound-Tuning von Harman Kardon, Wi-Fi 6 (nach 802.11ax) sowie Bluetooth 5.2 und NFC. Ein 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer ist nicht mit dabei, allerdings liefert Xiaomi einen USB-C zu 3,5 mm Klinke Adapter mit. Als Betriebssystem kommt Android 11 in Kombination mit der MIUI 12.5 Benutzeroberfläche zum Einsatz. Die neueste Version der Xiaomi-UI bietet in erster Linie einige Systemoptimierungen, darunter beispielsweise eine geringere CPU-Nutzung und eine bessere Akkueffizienz.

Xiaomi Mi 11: Ab Ende Februar vorbestellbar

 

Das Xiaomi Mi 11 wird ab dem 25. Februar in den Farben Horizon Blue und Midnight Gray vorbestellbar sein. Preislich liegt das neue Top-Smartphone bei einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 799 Euro (8+128GB) bzw. 899 Euro (8+256GB). In den ersten zwölf Monaten nach Kauf gibt es einen einmaligen, kostenlosen Display-Reparaturservice.

 

Tipp
Sie interessieren sich für das Xiaomi Mi 11, die einmaligen Anschaffungskosten sind Ihnen aber zu hoch? In Kombination mit einer 1&1 All-Net-Flat wird das Mi 11 zu deutlich attraktiveren Konditionen im 1&1 Shop angeboten werden. Das Smartphone von Xiaomi wird ab dem 25. Februar vorbestellbar sein.