Sie finden sich in nahezu jedem Haushalt: mal versteckt, mal exponiert als Blickfang oben auf dem Schreibtisch. Seit Unternehmensgründung können sich 1&1-Kunden immer darauf verlassen, gemeinsam mit ihrem Internet-Tarif auch die fortschrittlichsten Netzwerkgeräte zu erhalten. Exemplarisch blicken wir auf ausgewählte Meilensteine dieser Kooperationen zurück und erinnern an die treuen technischen Begleiter, mittels deren Hilfe das Internet Einzug in die deutschen Haushalte gefunden hat.

Wir haben uns an Router, Netzwerkspeicher und Repeater gewöhnt, ihr Blinken dient uns als Alltags-Metronom, fast so wie das Ticken einer Uhr. Möglicherweise sind auch Sie über die Dienstleistungen von 1&1 zum ersten Mal in Kontakt mit einem solchen Netzwerkgerät gekommen, haben Ihr erstes Modem oder Ihren ersten Router in Empfang genommen.

 

Strenggenommen findet sich auch heute noch in praktisch jedem Router ein DSL-Modem, das über die Telefonleitung eine Verbindung mit ihrem Provider herstellt. Aufgabe des Routers ist es nun, ein Netzwerk zwischen allen Geräten herzustellen, die in ihrem Haushalt Zugriff auf diese Internetverbindung haben möchten. Die Anforderungen des Endbenutzers an den eigenen Internetanschluss haben mit den Jahren immer weiter zugenommen und so haben sich auch alle Netzwerkgeräte in ihrer Gestalt und Funktionalität verändert.

Rasende Geschwindigkeit: 56 Kbit/s mit den Modems von OLITEC

Um die Jahrtausendwende galt der mittlerweile nicht mehr aktive Modemhersteller OLITEC in Frankreich als Marktführer. Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der beiden 56k-Modems „Speed’Com 2000“ und „SelfMemory 2000“ folgte in Deutschland schließlich eine Kooperation mit 1&1. Beide Geräte standen nun wahlweise gekoppelt mit dem „1&1 internet.profi“- oder „Easy Internet Broking“-Tarif zur Bestellung bereit. Das Verkaufsargument, ein großer technischer Clou: Dank des integrierten Flash-Speichers in Höhe von 4 MB konnten Faxe und Sprachnachrichten auch dann gespeichert werden, wenn der Computer des Benutzers gerade ausgeschaltet war.

 

ISDN im Jahr 2020? So hat sich die Internetgeschwindigkeit verändert:
56k-Modem ISDN DSL 10.000 DSL 100.000
Übertragungsrate (Download) 0,005 Mbit/s 0,0075 Mbit/s 10 Mbit/s 100 Mbit/s
Dauer des Downloads einer 10-MB-Datei 4 Std. 26 Min. 40 Sek. 2 Std. 57 Min. 47 Sek. 8 Sek. 1 Sek.

Juli 2000: XXL-Surfen liegt voll im Trend

Bei 1&1 sonntags für Null Pfennig im ISDN-Netz surfen? In Prä-Flat-Rate-Zeiten – regulär zahlte man damals 2,9 Pfennig/Minute – ein verlockendes Angebot! Doch damit nicht genug: Wer sich für den XXL-Tarif entschied, telefonierte und surfte anschließend sogar am gesamten Wochenende umsonst. Beim Kunden zog damit gleichzeitig die ISDN-Anlage „NetXXL“ von AVM ein. Hier ließen sich nun bereits (unter Verwendung eines entsprechenden Adapters) bis zu vier Endgeräte anschließen. Das Branding „FRITZ! INSIDE“ lässt erkennen, dass auch diese “Box” bei AVM bereits unter der 1995 mit der FRITZ!Card (ISA-Karte für ISDN) eingeführten FRITZ!-Marke vertrieben wurde. Das unaufgeregte Design – grau in grau – überrascht rückblickend, handelt es sich hierbei schließlich doch um einen ersten Urahnen der Kult gewordenen FRITZ!Box.

 

Hey Fritz! AVM stellt die erste FRITZ!Box auf der CEBIT 2004 vor

“Fritz, ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!”

Bis zu 8 Mbit/s im Down- und bis zu 1 Mbit/s im Upload waren mit der ersten, am 18. März 2004 auf der Berliner CEBIT vorgestellten, FRITZ!Box bereits möglich – vorausgesetzt, die Telefonleitung hielt mit. Es folgte, unmittelbar, die Ankündigung der FRITZ!Box Fon, eine Variante mit integrierter Telefonanlage, die sogar bereits VoIP-fähig war. WLAN gab es dann erstmals mit der FRITZ!Box SL WLAN (auch 3020), die auch noch im selben Jahr erschien. Beim Design zeigte man sich mutig: Galt es zuvor noch, Netzwerkgeräte farblich möglichst unscheinbar zu gestalten – schließlich wurden sie beim Endnutzer in der Regel hinter oder unter einem Regal versteckt –, kamen die ersten FRITZ!Boxen wahlweise in poppigem Blau oder Rot daher.

 

Rückblick zum 15. Geburtstag
Letztes Jahr im März feierte die FRITZ!Box von AVM ihr 15. Jubiläum. Zur Feier des besonderen Anlasses, hatten wir uns bereits einmal die Geschichte des beliebten Routers angeschaut.

MediaCenter und Netzwerkspeicher

Auf der CEBIT 2008 in Hannover wurde mit der Ankündigung des 1&1 MediaCenters dann ein erster Schritt in Richtung IP-TV gewagt. Die All-in-One Multimedia-Box ermöglichte es, Streaminginhalte von Maxdome oder aus den Mediatheken von N24 und ZDF direkt am Fernseher anzuschauen. Musik-Streaming erfolgte über den integrierten Jamba-Music-Dienst und über phonostar ließ sich auch Internetradio hören. Das MediaCenter ist mittlerweile der 1&1 TV-Box gewichen und im „1&1 HD TV plus“-Tarif stehen dem Abonnenten heute insgesamt 101 Sender zur Verfügung.

 

Mit dem MediaCenter war es zudem möglich, auf im LAN freigegebenen Mediendateien zuzugreifen. Schon die ersten FRITZ!Boxen kamen mit einem USB-Anschluss daher, der eine Ethernet-unabhängige Konfiguration ermöglichte und, bei späteren Iterationen, auch den Anschluss eines Druckers erlaubte, welcher dann von allen Teilnehmern innerhalb des Netzwerkes angesprochen werden konnte. Ähnlich wie dem MediaCenter, kamen den FRITZ!Boxen somit auch bereits recht früh Netzwerkspeicher-Funktionalitäten hinzu, die den Austausch von Dateien im LAN oder WLAN ermöglichten.

Was bringt die Zukunft? Gbit/s, Tbit/s… Great Scott, Marty!

Aktuell können Sie beim Abschluss eines DSL-Vertrages bei 1&1 zwischen insgesamt vier Geräten wählen. Neben dem 1&1 DSL-Modem ohne WLAN-Funktionalität, stehen auch drei FRITZ!Boxen, die 1&1 HomeServer, zur Auswahl bereit. Nur die letzten beiden Modelle unterstützen Supervectoring (auch DSL-Profil 35b), eine Weiterentwicklung des aktuellen VDSL2-Standards, mit dem Downloadraten von bis zu 300 Mbit/s erreicht werden können. Via WLAN erreicht der 1&1 HomeServer Speed+ innerhalb des Netwerkes sogar Übertragungsraten von bis zu 2.533 MBit/s. Je nach ausgewählter Option erhalten Sie zudem gratis zwischen 50 und 150 GB 1&1 Online-Speicher zusätzlich. Und die FRITZ!Box der Zukunft? Experimente mit Lichtwellenleitern und Lasern lassen von Übertragungsraten im Tbit/s-Bereich träumen, auch ganz ohne Fluxkompensator.