Samsung enthüllt im Zuge eines Galaxy Unpacked Event seine neue Note 20 Smartphone-Serie und weitere Produktneuheiten.
Im Rahmen des Galaxy Unpacked Events hat Samsung heute offiziell die neue Galaxy Note 20 Reihe enthüllt. Neben dem Standardmodell wurde auch das Note 20 Ultra als Topmodell vorgestellt, welches sich in Sachen Hardwareausstattung stark am Galaxy S20 Ultra orientiert.
Samsung erweitert gleich fünf Galaxy-Produktkategorien
Anstelle eines groß angelegten Presseevents musste das diesjährige Galaxy Unpacked Event aus gegebenem Anlass ohne Live-Publikum vor Ort auskommen. Die Pressekonferenz, bei der regelmäßig die Flaggschiff-Neuheiten des südkoreanischen Herstellers enthüllt werden, wurde nichtsdestotrotz im Livestream übertragen. Insgesamt erweiterte Samsung im Zuge des Events fünf seiner Galaxy-Produktfamilien, darunter etwa die Galaxy Watch 3 oder die neuen Galaxy Buds Live Kopfhörer. Als unbestrittenes Highlight des Streams tat sich jedoch die brandneue Galaxy Note 20 Reihe hervor.
Wie schon die Vorgängergeneration umfasst auch die Note 20 Reihe zwei Geräte, neben dem gewöhnlichen Galaxy Note 20 gibt es nun statt einem Plus-Modell das größere und leistungsstärkere Galaxy Note 20 Ultra 5G. Anders als der Name vermuten ließe, gibt es das Ultra-Modell nicht ohne den neuen Mobilfunkstandard. Beim regulären Note 20 ist das 5G-Modem dagegen optional für einen Aufpreis erhältlich.
Zahlreiche Gerüchte, Leaks sowie schließlich eine vollständige Liste aller Spezifikationen des Note 20 Ultra verrieten bereits im Voraus, welche Neuerungen Samsung-Fans vom kommenden Flaggschiff erwarten können. Mit Veröffentlichung der offiziellen Produktdetails ist klar: Das Note 20 Ultra orientiert sich stark am aktuellen Flaggschiff der S-Reihe, dem Samsung Galaxy S20 Ultra.
Highend-Hardware für das neue Flaggschiff
So kommt auch bei der Note 20 Serie Samsungs neuer Exynos 990 Octa-Core-SoC zum Einsatz, der mit bis zu 2,7 GHz taktet und im 7-nm-Verfahren gefertigt ist. Dem Standardmodell werden acht Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite gestellt, der interne Speicher beträgt 256 GB und ist nicht erweiterbar. Beim Ultra-Modell sind es 12 GB RAM und wahlweise 256 oder 512 GB interner Speicher, der per MicroSD-Karte aufgestockt werden darf. Die Akkukapazität beträgt 4.300 mAh beim Standard- beziehungsweise 4.500 mAh beim Ultra-Modell und lässt sich jeweils mit 25 Watt per Schnellladegerät aufladen. Alternativ wird auch induktives Laden mit bis zu 15 Watt unterstützt.
Der Bildschirm setzt wie gehabt auf ein AMOLED-Panel von Samsung selbst. Während das Standardmodell weiterhin eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz bietet, schafft das Note 20 Ultra bis zu 120 Hz, hierzu muss jedoch womöglich die Auflösung reduziert werden. Diese liegt beim Galaxy Note 20 bei 2.400 x 1.080 Pixeln (FHD+), das Note 20 Ultra löst mit maximal 3.088 x 1.440 Pixeln (QHD+) auf.
108 Megapixel und bis zu 50-facher Space Zoom
Highlight der Ultra-Variante ist das verbaute Kameramodul, welches ebenfalls mit dem 108-Megapixel-Hauptsensor des Galaxy S20 Ultra ausgestattet ist. In Kombination mit dem zusätzlichen 12 MP Teleobjektiv ist 5-fach optischer und bis zu 50-fach digitaler Zoom möglich. Beim herkömmlichen Note 20 kommt ein 12 MP Hauptsensor mit einem 64 MP Teleobjektiv zum Einsatz, die Vergrößerungsstufen liegen hier bei 3-fach optisch und bis zu 30-fach digitalem Zoom. Eine 12 MP Ultraweitwinkelkamera rundet bei beiden Note-20-Modellen das Triple-Kamera-Setup ab.
Das Samsung Galaxy Note 20 ist in den Farben Mystic Grey, Mystic Bronze und Mystic Green verfügbar und ab 999 Euro für die 4G- und 1.099 Euro für die 5G-Variante erhältlich. Das Samsung Galaxy Note 20 Ultra 5G ist ab 1.349 Euro in den Farben Mystic Black, Mystic Bronze und Mystic White erhältlich.







































Optisch sind alle Varianten des ROG Phone 3 identisch. Das Design unterscheidet sich nur geringfügig vom Vorgängermodell, allerdings ist die Rückseite nicht mehr aus Aluminium, sondern besteht aus Gorilla Glass 6. In der Mitte der dunkelgrauen Glasoberfläche prangt das Logo der Asus-Gaming-Marke Republic of Gamers. Es bietet eine RGB-Beleuchtung, die sich auf dem Smartphone anpassen und auf Wunsch natürlich auch deaktivieren lässt. Rechts daneben ist das Glas semitransparent und gibt einen Teil der Kühlung preis. Ein kleiner Schlitz befindet sich dort ebenso, damit Abwärme besser entweichen kann. Im Vergleich zum ROG Phone II hat Asus laut eigenen Aussagen die darunter liegende Kupferplatte um das Sechsfache vergrößert.
Dank der starken Kühlung und des schnellen Prozessors bietet das ROG Phone 3 besonders viel Leistung für Mobile Gaming. Um dies ausreizen zu können, ist ein AMOLED-Display mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz verbaut. Beim Spielen und generellen Bedienen sorgt dies für eine sehr flüssige Anzeige. Aktuelle Oberklasse-Handys bieten zwischen 90 und 120 Hertz, während reguläre und ältere Modelle auf 60 Hertz beschränkt sind. Die Abtastrate für Touch-Eingaben fällt mit 270 Hertz sogar noch schneller aus. Das Display misst 6,59 Zoll und löst mit 2.340 x 1.080 Pixeln auf.

Neu ist des Weiteren die Kameraausstattung auf der Rückseite. Asus hat die Dual-Kamera des ROG Phone II gegen eine Triple-Kamera ausgetauscht. Die Hauptkamera löst nun schärfer mit 64 Megapixeln auf. Die zweite Kamera dient für Weitwinkelaufnahmen und bietet eine 13-Megapixel-Auflösung. Erwähnenswert ist zudem die Makrokamera, da diese Fotos mit acht Megapixeln aufnimmt. Bei vielen anderen Smartphones gibt es lediglich Makrokameras mit zwei oder fünf Megapixeln.
Das neue ROG Phone 3 ist ab sofort verfügbar, unter anderem können Sie es bei 1&1 erwerben. Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck und vor allem die AirTrigger genannten Ultraschalltasten bieten einen echten Mehrwert für Gamer. Spiele sehen auf dem 144-Hertz-Display butterweich und detailreich aus, da der neue Prozessor diese mühelos bewältigt. Der enthaltene Lüfter mit Standfußoption sowie das geflochtene Kabel sind nette Extras. Das Smartphone dürfte nicht nur für Mobile Gamer interessant sein, sondern auch für jene, die stets nach einem Smartphone mit der stärksten Ausstattung suchen. Das Gesamtpaket ist den ersten Eindrücken zufolge jedenfalls stimmig und die Preise fair angesetzt.


